Archiv der Kategorie: Magazin

Trypanophobie – Angst vor Spritzen und Injektionen

Die Trypanophobie – eine panische Angst vor Spritzen und Injektionen – ist weiter verbreitet, als viele Menschen meinen. Die umgangssprachliche „Spritzenangst“ oder „Spritzenphobie“ betrifft Kinder ebenso wie erwachsene Menschen. Diese sind nicht in der Lage, ihre panische Angst vor einer Injektion zu kontrollieren. Sie lassen sich lieber vom Zahnarzt Schmerzen zufügen oder verzichten auf den Schutz einer Impfung. Trypanophobie – Angst vor Spritzen und Injektionen weiterlesen

Die Angst vor der Angst bekämpfen und besiegen

Ein gewisses Maß an Angst gehört zum Leben. Selbst ein so risikobereiter Bergsteiger wie Reinhold Messner kennt Ängste. Er hat sich aber niemals von seinen Ängsten an etwas hindern lassen, was ihm wichtig war. Messner hatte genügend Respekt vor der Angst. Aber er trat am Berg an, um sie zu überwinden. Hätte am Berg jemals die Angst vor der Angst oder eine Erwartungsangst eine Rolle gespielt, wäre der österreichische Bergsteiger vermutlich nicht so erfolgreich gewesen. Denn Angst blockiert. Sie wächst an, wenn man sie nicht rechtzeitig kontrolliert. Es kommt in der Folge mangelnder Kontrolle zu einer Angsterkrankung (vgl. Angsterkrankungen Ursachen), in der die Betroffenen sich vollkommen verlieren können. Sie erleben mit der ersten Panikattacke einen gefühlten Kontrollverlust, der ihnen noch mehr Angst macht. Die Angst vor der Angst bekämpfen und besiegen weiterlesen

Methatesiophobie / Erfolgsangst – Die Angst vor dem Erfolg

Methatesiophobie – Was ist das, Erfolgsangst?

Haben Sie schon einmal von Methatesiophobie gehört? Nein? Aber möglicherweise gehören Sie selbst, ein Angehöriger oder ein Bekannter zu den Betroffenen. Der Begriff klingt zunächst sperrig, bedeutet aber de facto Erfolgsangst. Dies kann sowohl die berufliche als auch die private Ebene betreffen. Genauer gesagt, handelt es sich dabei um eine Angst, die deswegen auftritt, weil Erfolg auch Veränderung beinhaltet. Einschneidende Veränderungen haben das Potenzial, bei uns Menschen Angst auszulösen, weil das Gewohnte, das bisher (vermeintliche) Sicherheit geboten hat, abgelöst wird vom Unbekannten, das viel Ungewissheit beinhaltet; siehe auch Angst vor Veränderung. Methatesiophobie / Erfolgsangst – Die Angst vor dem Erfolg weiterlesen

Nomophobie – Angst ohne Handy bzw. Mobiltelefonkontakt zu sein

Angst ohne Handy zu sein?!

Nomophobie bezeichnet die Angst davor, mit dem Mobiltelefon nicht mehr erreichbar zu sein. Der Begriff kommt von dem englischen Nomophobia, das eine Abkürzung für No-Mobile-Phone-Phobia darstellt. Die Betroffenen haben Angst davor, ihre Kontaktmöglichkeiten mit dem Handy zu verlieren, sei es durch keinen Empfang, einem leeren Akku oder einem beschädigten Gerät. Diese Angst davor, nicht erreichbar zu sein, ist ein recht neues Phänomen, das zudem nicht unbedingt auf das Handy beschränkt sein muss, sondern auch für andere Kommunikationsgeräte gelten kann wie Tablet oder PC. Die Nomophobie und die Angst ohne Mobiltelefonkontakt zu sein – sie überschneidet sich mit der Handysucht sowie der Internetsucht. Nomophobie – Angst ohne Handy bzw. Mobiltelefonkontakt zu sein weiterlesen

Siderodromophobie – Angst vor Zügen, Zugreisen oder Schienen

Die Siderodromophobie bezeichnet die Angst vor Zügen, Zugreisen oder Schienen. Die Betroffenen leiden unter einer Vielzahl von Symptomen, wenn sie eine Zugreise antreten müssen, vielen ist die Reise im Zug oder die kurze Fahrt in der Straßenbahn einfach zu viel.

Die Siderodromophobie in der Ausprägung als Angst vor Schienen geht teilweise so weit, dass das Überkreuzen von Schienen nicht mehr möglich ist.

Symptome der Angststörung sind: Siderodromophobie – Angst vor Zügen, Zugreisen oder Schienen weiterlesen

Die Angst, egoistisch zu sein

Viele Dinge haben zwei Seiten – das gilt auch für Egoismus und die Angst egoistisch zu sein. Zum Beispiel kann ein Riesen-Ego schädliche Verhaltensweisen erzeugen. Auf der anderen Seite ist gesunde Selbstliebe eine annehmbare Form, egoistisch zu sein (siehe unseren Artikel Selbstliebe entwickeln). Sie darf ohne Schuldgefühle gelebt werden. Ichbezogenheit ist also nicht immer negativ zu bewerten.

Angst vor Egomanie kann berechtig sein, aber auch einen Krankheitswert annehmen. Letzteres ist der Fall, wenn die Angst vor zu viel Selbstliebe alles andere dominiert und körperliche Symptome sowie Rückzugsverhalten auslöst. Die Angst, egoistisch zu sein weiterlesen

Herpetophobie – Angst vor Eidechsen, Reptilien, kriechenden und krabbelnden Tieren

Angst vor kriechenden Tieren und krabbelnden Reptilien

Eidechsen, Reptilien, Schlangen oder kriechende und krabbelnde Tiere wie Spinnen: Bei der Herpetophobie (von altgriech. herp = Kriechendes, Reptil) handelt es sich um eine spezifische Angststörung (Angsterkrankung), bei der Betroffene unter einer extremen Angst vor den genannten Tieren leiden. Im engeren Sinne bezeichnet die Herpetophobie auch die Angst vor Schlangen. Es gibt dabei interessante psychologische Erklärungsansätze, wie solche Phobien entstehen (siehe Phobien Definition) und was die Ursachen dafür sind.

Wie kann ich erkennen, ob ich unter einer Herpetophobie leide?

Herpetophobie – Angst vor Eidechsen, Reptilien, kriechenden und krabbelnden Tieren weiterlesen

Angst vor Verantwortung – keine Krankheit, aber ein Problem

Angst vor Verantwortung hat keinen Krankheitswert. Sie zeigt aber eine Flucht vor gesundem Verhalten an. Ohne Verantwortung für die eigenen Gefühle, Gedanken oder Handlungen zu übernehmen, lassen Menschen sich von Neurosen, Meinungen oder Hass treiben. Wer vor der Verantwortung flüchtet, eine Familie zu gründen oder ein Kind in die Welt setzt, ohne anschließend Sorge für dessen Aufwachsen zu tragen, ist weder erwachsen noch fürsorglich.

Selbstbestimmtheit und Freiheit zu erleben, kann niemals bedeuten, verantwortungslos zu sein und sich nicht um die Rechte und Bedürfnisse anderer zu kümmern. Die eigene Freiheit endet da, wo die anderer beginnt. Die eigenen Bedürfnisse sind nie wichtiger als die Bedürfnisse anderer.

Was bedeutet Verantwortung eigentlich?

Wer den ausführlichen Wikipedia-Artikel über Verantwortung liest, kann einiges darüber lernen. Doch so gewichtige Artikel können auch abschrecken. Interessant ist jedoch der Blick auf das alltägliche Leben. Dieses fordert den Menschen täglich ab, Verantwortung zu übernehmen. Viele empfinden das als schöne Aufgabe. Diese kann gelegentlich auch eine Belastung darstellen. In diesem Fall kann jeder Teile der Verantwortung abgeben – zum Beispiel in professionelle Hände. Niemand muss mehr Verantwortung übernehmen, als ihm zumutbar ist. Angst vor Verantwortung – keine Krankheit, aber ein Problem weiterlesen

Photophobie – Bist du lichtscheu; hast du Angst vor Licht?!

Wenn „lichtscheu sein“ zur Angststörung geworden ist…

Die Photophobie – die ausgeprägte Angst vor Licht – ist in den seltensten Fällen auf eine echte Angsterkrankung oder Phobie zurückzuführen (vgl. Definition Phobie). Vielmehr entsteht die Lichtscheuheit meist durch eine krankheitsbedingt erhöhte Lichtempfindlichkeit der Augen. Das hat zur Folge, dass sich die Betroffenen bevorzugt in Räumen mit zugezogenen Gardinen aufhalten und das Tageslicht meiden. Sie tragen wegen starker Beschwerden auch in der Wohnung Sonnenbrillen und vermeiden es, bei einsetzender Dunkelheit eine Lampe anzumachen. Photophobie – Bist du lichtscheu; hast du Angst vor Licht?! weiterlesen

Bilderangst / Ikonophobie – keine psychische Störung, Angsterkrankung o.ä.

Was ist Ikonophobie?

Bei Ikonophobie (Bilderangst) handelt es sich um einen Begriff aus den Wissenschaften der Antike und der Religion. Hiermit ist gemeint, dass Bilder aus wissenschaftlicher/philosophischer Perspektive und aus religiöser Sicht abgelehnt werden. Woher diese Bilderangst genau stammt und was die Ursachen dafür sind, ist noch nicht abschließend geklärt. Bilderangst / Ikonophobie – keine psychische Störung, Angsterkrankung o.ä. weiterlesen

Gymnophobie – Angst vor eigener oder fremder Nacktheit

Über die Angst nackt zu sein oder andere nackt zu sehen

Psychologen kennen vielerlei verschiedene Angststörungen. Eine spezifische Angststörung ist dabei die Gymnophobie, die Angst vor der eigenen oder vor fremder Nacktheit (von altgriech. gymnós = nackt). Es ist dabei schwierig festzustellen, wie viele Menschen insgesamt an dieser Angststörung leiden (die Psychologie spricht hierbei von Prävalenzraten), da es sich um eine nahezu unbekannte und deswegen auch oft unerkannte Angststörung handelt.

Lesen Sie hier alles darüber, was Gymnophobie ist, wie sie sich äußert und welche Behandlungsmöglichkeiten existieren. Gymnophobie – Angst vor eigener oder fremder Nacktheit weiterlesen

Angst vorm Leben – Wenn Lebensangst pathologische Züge trägt…

Angsterkrankungen schränken das Leben der davon betroffenen Menschen sehr stark ein. Das gilt insbesondere, wenn das gesamte Leben Angst macht. Doch bei aller Angst, die das Leben mit all seinen schrecklichen Seiten verursachen kann, wissen viele Betroffene gar nicht, dass sie eine generalisierte Angststörung in Form von Lebensangst haben.

Die Angst vor dem Leben ist schwer zu entdecken, weil sie sich oft als Suchtverhalten, Zwangstörung oder Depression maskiert. Daher wird oft dieses augenfällige einer Behandlung zugeführt – nicht aber das, was dahinter steht. Wichtiger ist jedoch die Botschaft, dass auch diese Angststörung behandelt werden kann, sodass das Leben wieder in seiner ganzen Breite und Schönheit erfahren wird. Ausufernde Ängste, die den Freiraum einer Person massiv einschränken, gehören in Behandlung.

Der Grund für die Notwendigkeit einer Behandlung liegt nicht nur in einer falschen und einseitigen Sichtweise über das Leben. Er liegt auch im zunehmenden Rückzug der Betroffenen von gesellschaftlichen Ereignissen und in ihrer wachsenden Unfähigkeit, mit dem Leben in all seinen Facetten zurecht zu kommen. Lebensängste können am Ende in einem Selbstmord münden. Dieser wäre durch eine rechtzeitige Therapie zu verhindern gewesen. Angst vorm Leben – Wenn Lebensangst pathologische Züge trägt… weiterlesen

Angst Gefühle zuzulassen? – Weshalb manche Menschen Angst vor Gefühlen haben.

Angst vor Gefühlen? Angst Gefühle zuzulassen?

Woran liegt es, dass manche Menschen offen zu ihren Gefühlen stehen können, diese ausdrücken und auf diese Weise authentisch bleiben? Woran liegt es wiederum, dass andere Menschen dies nicht oder nur schwer können? Das andere Menschen generell Angst vor Gefühlen haben, bzw. Angst Gefühle zuzulassen? – Die psychologische Forschung ist bezüglich dieser Fragen zu sehr interessanten Schlussfolgerungen gekommen. Und die gute Nachricht lautet: In der Regel ist die Angst vor emotionaler Nähe therapierbar. Angst Gefühle zuzulassen? – Weshalb manche Menschen Angst vor Gefühlen haben. weiterlesen

Kyphophobie / Angst vor dem Bücken / Angst sich zu bücken

Von vielen Phobien haben nicht betroffene Menschen noch niemals gehört. So zum Beispiel von der panischen Angst, sich zu bücken. Diese Phobie wird auch Kyphophobie genannt. Die Angst vor dem Bücken ist verbreiteter, als viele Menschen meinen. Nur hat diese Angst oft keinen Krankheitswert, sondern sie bezieht sich auf erlebte Schwindelattacken oder Sturzerlebnisse bei behinderten oder älteren Menschen. Kyphophobie / Angst vor dem Bücken / Angst sich zu bücken weiterlesen

Probleme und Angst, Wasser zu lassen (auf öffentlichen Toiletten, am Pissoir / Stehklo)

Kann man sich vorstellen, dass jemand Angst hat, in einem Pissoir Wasser zu lassen? Auch wenn das angesichts hohen Drucks auf die Blase eigentlich unvorstellbar ist, kommt das häufiger vor. Manche Menschen haben zum Beispiel Probleme, auf fremden Toiletten zu urinieren.

Der Fachbegriff für die Angst, im öffentlichen Raum oder bei Bekannten Wasser zu lassen, ist Paruresis. Dabei handelt es sich meist um eine psychisch bedingte Entleerungsstörung der Blase. Es können aber auch eine Funktionsstörung an den Schließmuskeln oder eine vergrößerte Prostata vorliegen, die das Wasserlassen behindern. Probleme und Angst, Wasser zu lassen (auf öffentlichen Toiletten, am Pissoir / Stehklo) weiterlesen

Wann hilft ein Sedativum? | Wirkung und Nebenwirkung von Sedativa

Mit dem Begriff „Sedierung“ werden im medizinischen Bereich dämpfende Medikamente und pflanzliche Beruhigungsmittel benannt. Ihre Wirkung soll mittels unterschiedlicher Inhaltsstoffe das Zentrale Nervensystems (ZNS) beeinflussen. Präparate, die das leisten, werden mit dem Oberbegriff Sedativum oder Sedativ, bzw. im Plural als Sedativa Medikamente bezeichnet. Wann hilft ein Sedativum? | Wirkung und Nebenwirkung von Sedativa weiterlesen

Noradrenalin und die Rolle im Kontext psychischer Erkrankungen

Noradrenalin Mangel vs. Noradrenalin erhöht. Wer die Wirkung von Noradrenalin im Zusammenhang mit unserer Psyche und seelischen Problemen verstehen will, muss einen größeren Bogen schlagen. Klar ist: Menschen, die von psychischen Erkrankungen betroffen sind, werden zur Besserung ihres Zustandes oft nicht nur einer Psychotherapie zugeführt. Oftmals genügen bei anhaltenden Problemen die bekannten natürlichen Antidepressiva, Stimmungsaufheller und pflanzlichen Beruhigungsmittel nicht. Bei manchen psychischen Erkrankungen kommen daher auch pharmazeutische Medikamente (chemische Psychopharmaka) zum Einsatz, um den Patienten kurz-, mittel- oder langfristig zu stabilisieren.

Einer größere Rolle spielt hier auch das Noradrenalin, ebenfalls als Norepinephrin (INN) bekannt. Es handelt sich dabei um einen körpereigenem Botenstoff. Dieser hat eine Wirkung als Stresshormon und Neurotransmitter. Interessant ist, Noradrenalin und die Rolle im Kontext psychischer Erkrankungen weiterlesen

Gelassenheit – Wie du lernst, gelassener zu werden

„Dir fehlt die Gelassenheit.“„Du musst lernen, gelassener zu werden!“„Sieh es gelassen!“ – Mancher wünscht sich, er würde inmitten von emotionellem Stress nicht durch zitternde Hände und erhöhte Reizbarkeit auffallen. Hilfreich wäre in dieser Situation, der Betroffene könnte sich selber hypnotisieren, um diesen Zustand zu beenden. Doch gelassen durch Krisen und stressige Zeiten zu kommen, ist wohl nicht jedem Menschen gegeben. Dennoch: jeder kann Gelassenheit trainieren, und dadurch seine Angespanntheit und Nervosität besiegen. Gelassenheit – Wie du lernst, gelassener zu werden weiterlesen

Trennungsschmerzen: Wie Sie Trennungsschmerz verarbeiten, bewältigen, überwinden

Über den konstruktiven Umgang mit Trennungsschmerzen

Die meisten Menschen müssen im Laufe des Lebens mit Trennungsschmerz umgehen – und dieser betrifft nicht immer eine Liebesbeziehung. Auch von Eltern, Geschwistern, geliebten Tanten und verehrten Onkels, manchmal den eigenen Kindern oder einem geliebten Haustier müssen wir uns früher oder später trennen. Auch der Tod der besten Freundin oder Verrat unter engen Freunden kann zu Trennungsschmerzen führen, den wir irgendwie verarbeiten und überwinden lernen müssen. Selbst ein Umzug aus einer geliebten Stadt ist schmerzvoll. Er erfolgt nicht immer freiwillig.

Jemand hat einmal sinngemäß gesagt, Schmerz sei der Preis für die Liebe. Trennungsschmerzen: Wie Sie Trennungsschmerz verarbeiten, bewältigen, überwinden weiterlesen

Tetrazyklische Antidepressiva und ihre Wirkung im Überblick

Tetrazyklika erklärt: Psychopharmaka der zweiten Generation erhöhen Noradrenalin- und Serotoninlevel

Unsere wechselnden Stimmungslagen sind äußeren Reizen, genetischer Disposition und dem sehr komplexen Zusammenspiel verschiedener Hormone und Botenstoffen (Neurotransmitter) und einigen weiteren Faktoren geschuldet. Auffällig ist, dass manifeste Depressionen, die am psychischen Empfinden und am Verhalten des Betroffenen festgemacht werden können, in der Regel von einer biochemisch nachweisbaren Störung der Balance verschiedener Neurotransmitter und Hormone im zentralen Nervensystem (ZNS) begleitet werden. Es ist dabei nicht hinreichend geklärt, ob die biochemischen Auffälligkeiten Ursache oder Auswirkung der Depression sind.

Eine besondere Rolle kommt den Gewebshormonen und Neurotransmittern Serotonin, Dopamin und Noradrenalin zu, weil ihr Level bei Vorliegen einer Depression deutlich gesenkt ist. Die Wirkung tetrazyklischer Antidepressiva (Tetrazyklika) zielt vor allem auf eine Erhöhung des Levels an Noradrenalin, Serotonin und Dopamin ab. Tetrazyklische Antidepressiva und ihre Wirkung im Überblick weiterlesen

Melatonin Tabletten kaufen? – Was Sie über Wirkung und Nebenwirkungen wissen sollten

Schlafstörungen gehören zu den „Top 10“ der deutschen Volkskrankheiten. Kann das Schlafhormon Melatonin unser Einschlafen, unsere Schlafqualität und Jetlags verbessern? Diese Frage ist berechtigt, denn immer mehr Deutsche wollen in Eigenmedikation Melatonin Tabletten kaufen, ohne so richtig über Wirkung und Nebenwirkungen Bescheid zu wissen.

Das in den USA als „Wunderhormon“ gehandelte Melatonin wird eigentlich körpereigen produziert und steuert unseren Tag-Nacht-Rhythmus. Stress, Schichtdienste, Fehlernährung und Depressionen hemmen seine Produktion und schaden unserem Schlaf. Kann zugeführtes Melatonin uns helfen, diesen Mangel auszugleichen, um besser ein- und durchzuschlafen und fitter zu sein?

… aber abends bin ich wach: Deutschland schläft schlecht!

Wie akut die Lage ist, zeigt der aktuelle DAK-Gesundheitsreport „Deutschland schläft schlecht“ von 2017: Seit 2010 ist laut DAK-Studie die Zahl an Schlafstörungen Erwerbstätiger zwischen 35 und 65 Jahren um zwei Drittel angestiegen:

  • 80 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer/innen leiden inzwischen an Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen.
  • 34 Millionen Menschen gehen also täglich unausgeruht zur Arbeit.
  • Fast die Hälfte aller Beschäftigten ist bei der Arbeit müde.
  • Ein Drittel aller Beschäftigten ist regelmäßig erschöpft
  • Jeder zehnte Arbeitnehmer (9,4 Prozent) leidet sogar an schweren Schlafstörungen!

Doppelt so viele Menschen wie früher schlucken zudem Schlafmittel. Nur eine Minderheit lässt sich aber ärztlich behandeln oder meldet sich krank. Die DAK-Studie beruht auf einer Datenanalyse 2,6 Millionen erwerbstätiger Versicherter und einer Umfrage des Forsa-Institus bei 5.200 Männern und Frauen, verglichen mit DAK-Daten aus dem Jahr 2010.

Täglicher Stress scheint dem Menschen also zugesetzt zu haben. Dabei verfügt unser Organismus über ein intelligentes Selbststeuerungssystem für den Schlaf-Wach-Rhythmus: die Zirbeldrüse (Glandula pinealis) im Zwischenhirn. Die aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit dem Zapfen der Zirbelkiefer so benannte Drüse produziert das natürliche Schlafhormon Melatonin, das uns abends müde macht, für ein rasches Einschlafen und gesundes Durchschlafen sorgt. Melatonin Tabletten kaufen? – Was Sie über Wirkung und Nebenwirkungen wissen sollten weiterlesen

Angst überwinden, aber wie?

Was ist Angst? Und wie bekomme ich sie bewältigt?

Keiner hat gern Angst. Und seine Angst überwinden – möglichst einfach und effektiv – das möchte wohl jeder. Doch geht es einfach und effektiv? – Das hängt sehr von Art, Objekt und Schwere der Angst(zustände) ab…

Im Allgemeinen kann Angst als eine ganz natürlich und wichtige Funktion betrachtet werden, die uns und unseren Körper vor etwaigen Gefahren schützt. Allerdings haben sehr viele Menschen heutzutage mit Ängsten zu tun, die kaum mehr etwas mit lebensbedrohlichen Umständen zu tun haben. Dennoch lösen diese Ängste in einem die gleichen stressvollen Gedanken und Gefühle aus, wie eine reale Bedrohung.

Chronische Angst, Panikattacken, Phobien und andere Angststörungen gehören derzeit zu den weit verbreitetsten Alltagsproblemen und psychischen Erkrankungen. Sie führen häufig dazu, dass Menschen sich in ihrem Alltag radikal einschränken, da sie glauben, sie könnten ihre Angst mit Vermeidungsstrategien besiegen.

Grundsätzlich kann man Angstzustände in zwei große Klassen einteilen. Angst überwinden, aber wie? weiterlesen

Lethargie verstehen | Wann gilt man als „lethargisch“, und was kann man dagegen tun?

Lethargie Definition: Was versteht man unter „lethargisch“?

Das Wort Lethargie hat zwei Bedeutungen, die sich durch den Kontext erschließen, in dem es gebraucht wird. Zum einen handelt es sich um einen medizinischen Fachausdruck, zum anderen um eine bildungssprachliche Bezeichnung für einen bestimmten Zustand. Wenn jemand sagt: „Ich bin heute so lethargisch“, so meint er oder sie in der Regel ein mehr oder weniger rasch vorübergehendes Gefühl von Trägheit und Müdigkeit. Manchmal wird es auch als Synonym für Apathie verwendet. In der Medizin ist es jedoch ein Symptom mit einer klaren Definition, das Bestandteil verschiedener Krankheiten sein kann. Lethargie verstehen | Wann gilt man als „lethargisch“, und was kann man dagegen tun? weiterlesen

CBD-Öl bei Ängsten – Informatives zu Wirkung, Dosierung und Studien

Cannabidiol (CBD) genießt derzeit große Aufmerksamkeit seitens der Forschung. Als eines der bekanntesten Cannabinoide werden ihm zahlreiche positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus nachgesagt. Dass CBD entkrampfend, entzündungshemmend und angstlösend wirken kann, wurde bereits nachgewiesen. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass es sich um eine attraktive Alternative zu gängigen Angstbehandlungen mit Medikamenten handelt. Die antipsychotischen Eigenschaften werden derzeit erforscht. CBD-Öl bei Ängsten – Informatives zu Wirkung, Dosierung und Studien weiterlesen

Familientherapie – Was können Familientherapeuten leisten? Wann gehe ich zu einer Familientherapeutin?

Glauben Sie, eine Familientherapie in Anspruch nehmen zu sollen? Dann informieren Sie sich hier, was man grundsätzlich über die Arbeit von Familientherapeuten wissen sollte.

Die Familie ist ein eigenständiges soziales Universum. In diesem existieren enge Beziehungsgeflechte, die mehr oder weniger konfliktbeladen sein können. Familiäre Konflikte entwickeln sich oft anders, als in einem anderen sozialen Kontext. Die innerfamiliären Beziehungen sind nicht freiwillig entstanden. Sie können eine größere Sprengkraft entwickeln – und unter bestimmten Umständen noch jahrelang nachwirken.

Der Gang zum Familientherapeuten ist daher keine schlechte Idee, wenn Spannungen überhand nehmen und anders nicht mehr lösbar erscheinen. Bei einem Familientherapeuten oder einer Familientherapeutin wird nicht das Individuum in den Fokus genommen, sondern die Familie als Ganzes – als System miteinander interagierender Individuen. Familientherapie – Was können Familientherapeuten leisten? Wann gehe ich zu einer Familientherapeutin? weiterlesen

Lioran und Lioran centra – Wann und wie kann die Passionsblume helfen?

Wirkung und Indikation

Lioran und Lioran centra sind Arzneimittel, die zur Anwendung kommen wenn Schlafstörungen oder innerliche Unruhezustände bestehen. Beide sind Arzneimittel auf pflanzlicher Basis, die unter anderem Wirkstoffe der Passionsblume enthalten und daher in der Anwendung einfach sind. Erfahrungen zeigen, dass sie aufgrund ihrer verträglichen Zusammensetzung für vergleichsweise wenige Nebenwirkungen und kein Abhängigkeitspotenzial sorgen (docmorris.de/…). Die Passionsblume gilt als traditionelle Heilpflanze und wird seit vielen Jahren in der Schul- und Alternativmedizin als ein den Schlaf förderndes und beruhigendes Arzneimittel eingesetzt. Lioran und Lioran centra – Wann und wie kann die Passionsblume helfen? weiterlesen

Entspannungsübungen / Entspannungstechniken: Jetzt mal ganz entspannt, bitte…

Hilfreiche Entspannungsmethoden und Entspannungsverfahren

Sich entspannen zu können ist einer der wichtigsten Ansprüche, denen wir in der heutigen Zeit gegenüberstehen. Gerade in Anbetracht der vielen Reize und Informationen – und natürlich der ganzen beruflichen und familiären Anforderungen – ist es umso wichtiger, über geeignete Methoden und Techniken zu verfügen, die einem helfen Entspannung zu finden.

In diesem kleinen Ratgeber zu Entspannungsübungen werden wir Ihnen einige Tipps geben, mit denen Sie lernen werden, sich auch in turbulenten Zeiten oder unter psychisch anstrengenden Bedingungen zu entspannen. Entspannungsübungen / Entspannungstechniken: Jetzt mal ganz entspannt, bitte… weiterlesen

Antidepressiva ohne Gewichtszunahme: Die wichtigsten Informationen

Was gibt es für Antidepressiva ohne Gewichtszunahme? – Antidepressiva gelten inzwischen bei einigen psychischen und auch somatischen Beschwerden als Mittel der ersten Wahl. Häufige Anwendungsgebiete sind Depressionen, Angststörungen und Panikstörungen, erhebliche Unruhezustände, soziale Phobien, Zwangsstörungen und sogenannte somatoforme Störungen. Bei Letzteren handelt es sich um körperliche Beschwerden, für die keine organische Ursache gefunden werden kann und für die es vermutlich psychische Gründe gibt. Seit den 1990er-Jahren hat dabei eine neue Generation von Antidepressiva die älteren trizyklischen Antidepressiva abgelöst. Trizyklische Antidepressiva werden aufgrund ihrer chemischen Struktur als solche bezeichnet. Ein Nachteil der älteren Medikamente war, dass sie zwar angstlösend, sedierend und beruhigend wirken, jedoch viele Patienten während der Behandlung erheblich zunehmen. Dies ist ein Effekt, der von den meisten Menschen nicht gewünscht wird. Anbei finden Sie eine Liste typischer Vertreter der alten Medikamente: Antidepressiva ohne Gewichtszunahme: Die wichtigsten Informationen weiterlesen