Archiv der Kategorie: Magazin

Meditation für Anfänger: Meditieren lernen, aber wie?

Meditation lernen – eine Anleitung

Wäre es nicht schön, wenn es ein Mittel gegen psychische Erkrankungen gäbe, welches wir selbst erlernen können und keine Nebenwirkungen hat? – Meditieren! – Die heilende Kraft der Meditation zählt seit Jahrhunderten in Religionen, wie zum Beispiel dem Buddhismus, zur Basis für eine solide psychische Grundkonstitution.

Der Gedanke, unser Denken zu lenken ist also nicht neu. Die durch die Meditation erlangte psychische Stabilität, innere Haltung, Konzentration sowie Entspannung kann bei der Behandlung von Depressionen, Ängsten und Panikerkrankungen eine große Hilfe sein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Lernfähigkeit des Gehirns mittels Meditation für Anfänger gezielt für sich nutzen können. Meditation für Anfänger: Meditieren lernen, aber wie? weiterlesen

Bedeutung der Diagnose F44.2 laut ICD-10

Die Diagnose F44.2dissoziativer Stupor – findet sich in der ICD- 10 unter F44 Dissoziative Störungen, auch Konversionsstörungen genannt. Diese Störungen beziehen sich auf das

  • Erinnerungsvermögen,
  • das Bewusstsein der eigenen Identität,
  • auf die Wahrnehmung von unmittelbaren Empfindungen und
  • die Kontrolle der Körperbewegungen.

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Bedeutung der Diagnose F42.1 laut ICD 10

Jan ist 28 Jahre alt und beschreibt seine „Marotte“ (die später die Diagnose F42.1 vom Arzt erhält) folgendermaßen:

„Ich dusche ziemlich viel, lange, wasche mir auch häufig die Hände mit einem bestimmten Ritual. Jetzt wasche ich erst mal so den groben Schmutz weg, dann noch ein zweites Mal sicherheitshalber. Jetzt gehe ich beim nächsten Mal ein bisschen mehr in die Tiefe. Das heißt, ich fange noch an, das Handgelenk mitzuwaschen, dann zwischen den Fingern zweimal, immer zweimal, damit es, falls es das erste Mal nicht war, gutgeht. Und jetzt kommen noch mal die Finger einzeln.“ (youtube.com/watch?v=qsr6pnAysuM)

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Tibetische Medizin: Nerven stärken und gelassen bleiben mit PADMA NervoTib?

Gelassen bleiben in schwierigen Zeiten, die Nerven behalten, entspannt am Tag, ruhig in die Nacht – das sind Vorstellungen, denen sich jeder gerne hingibt. Bei unseren Recherchen nach Möglichkeiten, diesen Wünschen näher zu kommen, sind wir auf eine tibetische Kräutermischung namens PADMA NervoTib gestoßen.

Das hat unsere Neugierde für die Tibetische Medizin geweckt und wir haben uns einmal näher damit auseinandergesetzt wie die tibetischen Heiler Angststörungen und Beschwerden, die damit zusammenhängen, einordnen.

Die Tibetische Medizin nutzt als Diagnose-Verfahren bestimmte Techniken der Puls-Ertastung und -Kontrolle (© spritnyuk / stock.adobe.com)
Die Tibetische Medizin nutzt als Diagnose-Verfahren bestimmte Techniken der Puls-Ertastung und -Kontrolle (© spritnyuk / stock.adobe.com)

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Stalking, und die Angst der Opfer vor dem Stalker

Stalking kann jeden treffen. Es beeinflusst die gesamte Lebensgestaltung. Wer von einem solchen Geschehen betroffen ist, muss sich ständige Belästigungen durch den Stalker durch Anrufe, Bedrohungen und Nachstellungen gefallen lassen. Es kann im Verlauf des Stalkings zu verbalen Attacken, massiven Bedrohungen, sexuellen Anzüglichkeiten, nächtlichen Anrufen und ähnlichen Übergriffen kommen. Die Stalking-Opfer fühlen sich selbst in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr sicher. Stalking, und die Angst der Opfer vor dem Stalker weiterlesen

Lichttherapie gegen Depressionen – Mit Tageslichtlampe die Psyche stärken und Wohlbefinden erhöhen

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, das Wetter schlechter und Sonne Mangelware wird, dann wirkt sich dies auch auf die Psyche aus. Denn der Lichtmangel regt die Ausschüttung des Hormons Melatonin an, und dieses macht nicht nur müde, sondern drückt auch auf die Stimmung. Das trübe Wetter tut ein Übriges. Auch der Körpervorrat an Vitamin D sinkt mit der Zeit immer weiter ab und kann neben dem steigenden Osteoporose-Risiko das Immunsystem und die Stimmung stark beeinflussen. Lichttherapie gegen Depressionen – Mit Tageslichtlampe die Psyche stärken und Wohlbefinden erhöhen weiterlesen

Selbstfürsorge lernen: mit Selbstliebe Resilienz entwickeln

50 % der Menschen in Gesundheitsberufen sehen sich nach einer Umfrage der pronovaBKK von einem Burnout bedroht, 88 % sind als Person im Dauerstress. – Ohne Frage sind Menschen in Pflegeberufen, Lehrer, Mütter, Ehrenamtliche in der Hospizarbeit oder Mitarbeiter, die soziale Arbeit leisten, gefährdet, nicht ausreichend Selbstfürsorge durchführen zu können. Selbstfürsorge lernen: mit Selbstliebe Resilienz entwickeln weiterlesen

Bedeutung der Diagnose F30.0 laut ICD 10

Mit der verschlüsselten Diagnose F30.0 gemäß ICD-10-GM wird die psychische Erkrankung Hypomanie festgestellt.

Das Kürzel ICD-10-GM steht für International Classification of Diseases, German Modification, 10th Revision. Es handelt sich also um die 10. revidierte Auflage der Deutschen Version der international anerkannten Klassifizierung von Krankheiten. Die hier verwendete 10. Auflage berücksichtigt Änderungen bis einschließlich 23. März 2020. Mit dem Zusatz F30.0 wird in verschlüsselter Form die Diagnose „Hypomanie“ in verschlüsselter Form angegeben. Ärzte und medizinisches Fachpersonal verbinden mit der Bezeichnung F30.0 weltweit eine Hypomanie. Bedeutung der Diagnose F30.0 laut ICD 10 weiterlesen

Psychopathie vs. Soziopathie – Wann bezeichnet man Menschen als Psychopathen bzw. soziopathisch?

Der Unterschied zwischen Psychopathie und Soziopathie und die Gemeinsamkeiten

Im sprachlichen Alltag werden besonders rücksichtslose Menschen, die wenig Einfühlsamkeit für ihre Mitmenschen aufbringen, als Psychopathen bezeichnet. Der Begriff Psychopath entstammt dem Griechischen und bedeutet so viel wie Seele und Leiden. Der Soziolpath geht auf das lateinische „socius“ zurück. Damit ist schon angedeutet, dass soziopathisch etwas mit dem Gegenüber, dem Mitmenschen und der umgebenden Welt zu tun hat.

Die psychiatrische Fachwelt geht von einem Krankheitsbild aus, das verschiedene Ursachen haben kann, aber im Endeffekt nicht heilbar ist. Psychopathie vs. Soziopathie – Wann bezeichnet man Menschen als Psychopathen bzw. soziopathisch? weiterlesen

Bedeutung der Diagnose F40.0 laut ICD 10

Der Diagnoseschlüssel des ICD-10 ordnet bestimmte Erkrankungen einer Kennziffer zu. Diese Verschlüsselung wurde zum Schutz des Patienten eingerichtet. Allerdings kann jeder Arbeitgeber heutzutage die auf der Krankschreibung angegebene ICD-10-Kennzahl entschlüsseln. Dem Patienten wird vom Arzt hoffentlich erklärt, dass er an einer Agoraphobie erkrankt ist. Agoraphobie ist ein anderer Begriff für Platzangst. Diese psychische Erkrankung verbirgt sich hinter der Diagnose F40.0 laut ICD 10. Sie beschreibt eine konkrete Angst vor bestimmten Situationen. Bedeutung der Diagnose F40.0 laut ICD 10 weiterlesen

Elontril – Erfahrungen zu Nebenwirkungen, Wirkung und Wechselwirkungen des Antidepressivums

Elontril wird als schwach wirksamer selektiver Wiederaufnahmehemmer von Dopamin und Noradrenalin eingestuft. Elontril ist der Handelsname für ein Medikament, das als Monopräparat Bupropion als einzigen pharmakologischen Wirkstoff enthält (siehe Bupropion Wirkung).

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Tianeptin / Tianeurax – Erfahrungen zu Wirkung, Nebenwirkungen und Dosierung

Bei Depressionen von Erwachsenen kommt in neuerer Zeit häufiger das Medikament Tianeurax (Tianeptin) als neuartiges Antidepressivum zur Anwendung. Eingeführt und zugelassen wurde dieses Präparat erst 2011/2012. Tianeurax gehört in die Gruppe der trizyklischen Antidepressiva, denen der Hersteller relativ geringe Nebenwirkungen bescheinigt.

Fachleute erklären, dass Tianeurax ein sogenannter „Serotonin-Reuptake-Enhancer“ (SRE) ist und damit – anders als andere Antidepressiva – die Wiederaufnahme von Serotonin verstärkt, statt diese zu verringern oder hemmen. Genau deswegen ist umstritten, ob die antidepressive Wirkung so oder durch andere Effekte eintritt. Tianeptin / Tianeurax – Erfahrungen zu Wirkung, Nebenwirkungen und Dosierung weiterlesen

Bedeutung der Diagnose F40.2 laut ICD 10

ICD-10 F 40.2 ist der diagnostische Code für spezifische / isolierte Phobien. Die ICD-10 ist die International Classification of Diseases (Internationale Klassifizierung von Krankheiten) und schlüsselt sämtliche Diagnosen auf, die ein Arzt bei einem Patienten stellen kann. Unter der Rubrik F sind alle psychiatrischen / seelischen Störungen zusammengefasst; F 40 steht für die unterschiedlichen Arten von Angststörungen und F40.2 ist die spezifische Diagnose.

weitere mögliche Codes:

  • F40.2G für eine gesicherte Diagnose
  • F40.2V für eine Verdachtsdiagnose
  • F40.2Z – Z steht für “Zustand nach” und beschreibt einen Patienten, bei dem die Symptome der Erkrankungen abgeklungen sind

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Olanzapin / Zyprexa – Wirkung, Nebenwirkungen und Tipps zum Absetzen

Olanzapin gehört zu den meistverordneten Antipsychotika. Der ursprüngliche Handelsnahme, unter dem der Wirkstoff auf den Markt kam, ist Zyprexa. In Deutschland ist Olanzapin seit 1996 erhältlich. Es wird hauptsächlich gegen schizophrene Psychosen eingesetzt, hat aber inzwischen auch Zulassungen für die Behandlung von bipolaren Störungen und Zwangserkrankungen. Olanzapin / Zyprexa – Wirkung, Nebenwirkungen und Tipps zum Absetzen weiterlesen

Z-Drugs: Wirkung & Risiken von Schlafmitteln wie Zaleplon, Zolpidem, Zopliclon & Co.

Kurzfristig helfen sie, langfristig können sie schädlich sein und in die Abhängigkeit führen: Schlafmittel bergen ein Risiko, das auch von einer Vielzahl an Ärzten noch immer unterschätzt wird. Dies ist besonders bei der Wirkstoffgruppe der Z-Drugs der Fall. Jene Klasse von Arzneistoffen, die als Hypnotika eingesetzt werden, umfasst schlafanstoßende Wirkstoffe, die das Nervensystem beruhigen und deren Bezeichnung mit dem Buchstaben „Z“ beginnt.

Z-Drugs: Wirkung & Risiken von Schlafmitteln wie Zaleplon, Zolpidem, Zopliclon & Co. weiterlesen

Sozialer Rückzug / Soziale Isolation als Folge psychischer Erkrankung

Nach dem plötzlichen Unfalltod ihres 79-jährigen Mannes gerät das Leben seiner gleichaltrigen Frau Erna aus den Fugen. Zunächst ist sie noch in der Lage, alles Nötige wie die Beisetzung zu organisieren. Doch nachdem die erste Hektik und Flut an Beileidsbekundungen abgeflaut ist, fällt Erna in ein tiefes schwarzes Loch. Stundenlang sitzt sie auf dem Sofa und starrt lethargisch die Wände ihrer Wohnung an. Erna schämt sich, keine echte Trauer zu empfinden, nicht eine einzige Träne um ihren geliebten Hubert vergießen zu können. Mehr und mehr zieht sie sich in ihr Schneckenhaus zurück, und selbst ihre 50-jährige Tochter kann die emotionale Barriere zu ihr nicht durchbrechen. Erna leidet unter Depressionen, die über Wochen anhalten. Ihr sozialer Rückzug geht schließlich so weit, dass sie das Haus nicht mehr verlässt. Sozialer Rückzug / Soziale Isolation als Folge psychischer Erkrankung weiterlesen

Zwangshandlung – Beispiele, Ursachen und Therapie bei Zwangshandlungen

Jeder Mensch weiß, was ein Zwang ist. Eine Zwangshandlung resultiert aus einem inneren Zwangsdenken heraus. Sie entsteht im Rahmen einer Störung, die den Betroffenen zwangsweise dazu bringt, etwas zu tun – zum Beispiel, sich zum x-ten Male die Hände zu waschen. Ein anderes Beispiel wäre, dass jemand zwanghaft etwas kaufen oder am Glücksspiel-Automaten spielen muss, obwohl er bereits Schulden hat. Der Betroffene kann aber nicht anders. Solche Störungen kommen schon bei Kindern vor.

Auslöser und Grundlage solcher Zwangshandlungen sind oft zwanghafte Gedanken. Beim Waschzwang ist es oft die Angst vor Keimen und Bakterien, die zur Ursache des ständigen Händewaschens wird. Beim Kaufzwang Zwangshandlung – Beispiele, Ursachen und Therapie bei Zwangshandlungen weiterlesen

Anhedonie: Wie zeigt sich die Freudlosigkeit und wie lässt sie sich bewältigen?

Als Anhedonie wird eine allgemeine Freudlosigkeit bezeichnet. Die Anhedonie stellt selbst keine psychische Krankheit dar. Sie kann jedoch zu den Symptomen verschiedener psychischer Krankheiten gehören. Zum Beispiel kann die anhaltende Freudlosigkeit auf eine depressive Störung hindeuten. Anhedonie: Wie zeigt sich die Freudlosigkeit und wie lässt sie sich bewältigen? weiterlesen

Dissoziale (antisoziale) Persönlichkeitsstörung | Was kennzeichnet Dissozialität und antisoziales Verhalten?

In der Psychiatrie und Psychologie werden 11 verschiedene Persönlichkeitsstile unterschieden. Sind einzelne Persönlichkeitsstile sehr ausgeprägt, weichen sie deutlich von der Norm ab und belasten sie die Betroffenen selbst und/oder die Umwelt erheblich, spricht man von einer Persönlichkeitsstörung. Gesellschaftlich am problematischsten ist dabei die antisoziale Persönlichkeitsstörung respektive dissoziale Persönlichkeitsstörung.

Wir wollen Ihnen im Folgenden einen Überblick geben, welche Merkmale die antisoziale Persönlichkeitsstörung ausmachen, wie die Diagnose gestellt werden kann und welche Behandlungsformen man bisher kennt. Dissoziale (antisoziale) Persönlichkeitsstörung | Was kennzeichnet Dissozialität und antisoziales Verhalten? weiterlesen

Was ist mit Psychohygiene gemeint? Und wie mache ich das im Arbeitsalltag und im Privaten?

Psychohygiene ist ein ausgesprochen positiver Bereich der angewandten Psychologie. Hierbei geht es darum, sich und die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Durch einen achtsamen, mitfühlenden, wertschätzenden und liebevollen Umgang mit der eigenen Person können sich Betroffene von unnötigem Ballast befreien und so die seelische Gesundheit und Zufriedenheit (psychosoziale Gesundheit) erlangen. Was ist mit Psychohygiene gemeint? Und wie mache ich das im Arbeitsalltag und im Privaten? weiterlesen

GABA: Über Neurotransmitter, Rezeptoren und Nebenwirkungen von GABA Kapseln

Wer sich aus freien Stücken mit der γ-Aminobuttersäure befasst, kennt diese meist unter der Bezeichnung GABA. Diese Bezeichnung leitet sich von dem englischen Begriff „Gamma-Aminobutyric Acid“ ab. Bekannt ist die γ-Aminobuttersäure aber auch als 4-Aminobuttersäure oder Piperidinsäure. Entdeckt wurde GABA erstmals 1883 in Pflanzen und Mikroorganismen. Dort fiel es als Stoffwechselprodukt an. Dass diese Substanz als regulierender Botenstoff auch in Lebewesen vorkommt, erkannte man aber erst 1950. GABA: Über Neurotransmitter, Rezeptoren und Nebenwirkungen von GABA Kapseln weiterlesen

Metakognition und metakognitive Therapie bei Angststörungen und Depressionen

Metakognitionen sind übergeordnete geistige Strukturen. Sie sorgen dafür, wie wir unser Wissen anwenden, Entscheidungen treffen und in bestimmten Situationen agieren. Bei den meisten Menschen läuft ein Großteil dieser mentalen Prozesse unbewusst ab. In der Psychologie / Psychotherapie werden mit der metakognitiven Therapie (MCT) hervorragende Ergebnisse bei Angststörungen aller Art erzielt. Metakognition und metakognitive Therapie bei Angststörungen und Depressionen weiterlesen

Midazolam als Angstlöser und Beruhigungsmittel

Midazolam ist ein Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine. Es wirkt entkrampfend, sedierend, angstlösend und schlaffördernd und wird daher für eine Vielzahl entsprechender therapeutischer Eingriffe verwendet. Als schnell- und kurzwirksames Sedativum spielt es unter anderem eine Rolle bei der Einleitung von Anästhesien, bei der Behandlung akuter Erregungszustände oder Krampfanfällen.

In Deutschland unter dem Namen Dormicum von Roche vertrieben, ist es in den USA als Versed auf dem Markt. Midazolam als Angstlöser und Beruhigungsmittel weiterlesen

SSNRI / SNRI Antidepressiva – Erfahrungen zu Wirkung, Nebenwirkungen

SNRI gehören zur Gruppe der Antidepressiva. Sie sind in Deutschland seit 1993 auf dem Markt, wobei Venlafaxin der erste Vertreter dieser Wirkstoffe war. SNRI ist die Abkürzung für Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Inhibitoren respektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer. Die korrekte Abkürzung lautet SSNRI (selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer), jedoch wird meist verkürzt von SNRI gesprochen.

Erfahren Sie hier alles Wichtige über SNRI Antidepressiva, deren Wirkung und Nebenwirkungen. Lesen Sie auch, welche Erfahrungen andere Nutzer dieser Wirkstoffe damit gemacht haben und alles über mögliche Schwierigkeiten beim Absetzen. Auch finden Sie hier eine Liste mit den wichtigsten Medikamenten bzw. Wirkstoffen. SSNRI / SNRI Antidepressiva – Erfahrungen zu Wirkung, Nebenwirkungen weiterlesen

Das Schlafmittel Zolpidem und seine Nebenwirkungen

Bei Zolpidem handelt es sich um einen modernen maßgeschneiderten Wirkstoff aus der Gruppe der “Z-Drugs”, zu denen auch Zopiclon und Zaleplon gehören. Die Substanz hat starke schlaffördernde Wirkung und wird deswegen zur Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt.

Obwohl es als Imidazopyridin mit den Benzodiazepinen strukturell nicht verwandt ist, sind Einsatzgebiet und Wirkung vergleichbar. Derzeit stellt Zolpidem das in den USA und Deutschland am häufigsten verordnete Schlafmittel dar. Es wird im deutschsprachigen Raum unter den Handelsnamen Stilnox, Bikalm, Ivadal, Mondeal, Zoldem oder Zoldorm vertrieben.

Das Schlafmittel Zolpidem kam in Europa 1988 auf den Markt. Die Substanz wurde erstmals 1992 in den USA zugelassen und wird dort derzeit bis zu 15 Millionen mal jährlich verschrieben. Als Ambien zählt es zu den bekanntesten Medikamenten überhaupt. Dies lässt sich auch dadurch erklären, dass zunächst der Eindruck vorherrschte, dass Zolpidem im Gegensatz zu Benzodiazepinen keine Abhängigkeit verursacht. Mittlerweile weiß man jedoch, dass bei allen Z-Drugs das gleiche Problem von Sucht und Abhängigkeit auftreten kann und dass auch Zolpidem Entzug mit Komplikationen verbunden ist. Das Schlafmittel Zolpidem und seine Nebenwirkungen weiterlesen

Mianserin – tetrazyklisches Antidepressivum zur Behandlung von Angststörungen und Depressionen bei Erwachsenen

Mianserin aus der Gruppe der tetrazyklischen Antidepressiva wird vor allem zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen verschrieben. Das Medikament hemmt – ähnlich wie Trizyklika Medikamente – an den Verbindungsstellen der Nerven (Synapsen) im Zentralnervensystem die Wiederaufnahme des Neurotransmitters Noradrenalin und zu einem geringeren Teil auch des Botenstoffs Serotonin, so dass sich die Konzentration der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin erhöht und so einer Depression entgegenwirkt. Mianserin – tetrazyklisches Antidepressivum zur Behandlung von Angststörungen und Depressionen bei Erwachsenen weiterlesen

Fokaltherapie (Form der psychoanalytischen Kurzpsychotherapie)

Michael Balint gilt mit seinem Team als der Erfinder einer psychoanalytischen Kurztherapie: der sogenannten Fokaltherapie. Der Anlass zur Entwicklung dieser verkürzten Psychoanalyse-Form war, dass die von Siegmund Freud entwickelte Psychoanalyse meistens mehrere Jahre Therapie erforderte. Fokaltherapie (Form der psychoanalytischen Kurzpsychotherapie) weiterlesen