Archiv der Kategorie: Magazin

Innere Unruhe bekämpfen

Innerliche Unruhe und nervöse Unruhezustände – wie bekämpfen?

Jeder Mensch erfährt an dem ein oder anderen Punkt in seinem Leben innere Unruhe. Sei es die Nervosität vor einem Bewerbungsgespräch, ein latenter Erregungszustand in einer schwierigen Lebenslage oder bei emotionaler Belastung.

Weitere gängige Symptome von innerer Unruhe sind:

  • kreisende Gedanken / Grübeln / ständige Sorgen
  • Nervosität / Konzentrationsschwäche
  • Rastlosigkeit, Gefühl von Gehetztheit
  • Müdigkeit, Mattigkeit, körperliche und geistige Erschöpfung
  • Einschlaf- und Durchschlafstörungen (siehe auch: rezeptfreie Schlafmittel)
  • Kopfschmerzen
  • Gereiztheit / Unausgeglichenheit
  • Verdauungsprobleme / Gewichtszunahme oder -abnahme
  • Tremor (Zittern)
  • Schweißausbrüche
  • Herzklopfen

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Negative Gedanken loswerden

Bereits der römische Kaiser Marc Aurel prägte einst den Satz:

„Das Leben eines Mannes (Menschen) ist das, was seine Gedanken daraus machen.“

Schauen wir heute einmal auf das Thema

  • „negative Gedanken“,
  • „negativ denken“,
  • „negative Gefühle“ und die damit verbundene
  • „negative Energie“.

Es gilt heute als wissenschaftlich erwiesen, dass wir Menschen täglich zwischen 50.000 und 70.000 verschiedene Gedanken in unserem Gehirn bewegen, doch nicht jeder dieser Gedanken ist auch gut für uns. Je nach Prägung eines Menschen, die meist schon in der frühen Kindheit erfolgt, werden sogenannte Gedankenmuster angelegt, welche uns unbewusst unser ganzes Leben lang begleiten und unser Verhalten maßgeblich bestimmen. Negative Gedanken loswerden weiterlesen

Antidepressiva und Alkohol ⚠ Tückische Wechselwirkungen

Antidepressiva gehören zu den gängigsten Psychopharmaka. Zwischen den Jahren 2000 und 2011 haben sich die Verschreibungszahlen alleine in Deutschland verdoppelt (Ärzteblatt). Dieser Trend ist nicht unumstritten, jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Ausführungen. Patienten, die Antidepressiva einnehmen, stellen sich berechtigte Fragen:

  • Inwiefern muss ich mein Leben der Erkrankung und den Medikamenten anpassen?
  • Und vor allem: Darf ich in Verbindung mit Antidepressiva Alkohol konsumieren? – Sämtliche Beipackzettel warnen explizit vor einem Mischkonsum. Die Frage, ob Antidepressiva mit Alkohol kombiniert werden dürfen, ist generell gesehen deswegen eindeutig mit einem „Nein“ zu beantworten.

Welche Gründe hierfür vorliegen, lesen Sie in den folgenden Ausführungen. Antidepressiva und Alkohol ⚠ Tückische Wechselwirkungen weiterlesen

Mirtazapin absetzen richtig gemacht: Ausschleichen gegen Absetzerscheinungen

Machen Antidepressiva wie Mirtazapin abhängig? Diese Frage beschäftigt viele Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung entsprechende Arzneien einnehmen müssen. – Dr. Barop, Neurologe aus Hamburg, verneint ein Abhängigkeitspotenzial und erläutert:

„Es gibt einen gewissen Gewöhnungseffekt, der bei fast allen Medikamenten auftritt. Und deshalb muss man Antidepressiva aufdosieren und wieder abdosieren. Aber eine richtige körperliche Abhängigkeit gibt es nicht.“

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Krankhafte Eifersucht und die Angst, betrogen zu werden

Eifersüchtig? – Was genau ist Eifersucht?

Eifersucht ist die ständige Angst, betrogen zu werden. Sie ist das größte Beziehungsgift, das wir Menschen kennen, und setzt sich aus einem schädigenden Cocktail der unterschiedlichsten Emotionen und Verhaltensweisen zusammen. Dies wusste schon der österreichische Dramatiker Franz Grillparzer zu deuten:

„Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.“

Eifersucht ist somit eine rein emotionale Projektion eigener Verlustängste – häufig ohne realen Hintergrund – die meist auf den Ehe- oder Lebenspartner übertragen wird. Der zersetzende Cocktail der Emotionsskala von „eifersüchtig“ setzt sich vorwiegend aus folgenden Mangelgefühlen zusammen: Krankhafte Eifersucht und die Angst, betrogen zu werden weiterlesen

Opipramol absetzen: Entzugserscheinungen? Nebenwirkungen? Erfahrungen?

„Das hat mich eigentlich immer umgetrieben, warum so leicht Psychopharmaka verschrieben werden und vor allem, warum man lernt anzusetzen, aber nicht abzusetzen. Das ist ja, wie wenn man letztendlich einem Lokführer lernt, wie man Gas gibt, aber nicht, wie man bremst“, berichtet Dr. Stefan Weinmann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie über seine Erfahrungen zum Thema „Ausschleichen von Psychopharmaka“ (youtube.com/watch?v=fAZISdxajdg). Opipramol absetzen: Entzugserscheinungen? Nebenwirkungen? Erfahrungen? weiterlesen

Ornithophobie (Angst vor Vögeln)

Die Ornithophobie bezeichnet die Angst vor Vögeln. Diese kann auf bestimmte Sorten von Vögeln beschränkt sein oder sich auf alle Formen von Vögeln und Federvieh beziehen. Die Federn können hierbei auch eine besondere Rolle spielen. Die Vogelphobie fällt als eine Tierphobie unter die spezifischen Phobien, klassifiziert nach ICD-10 F40.2. Wie bei Phobien üblich, ist die Angst unverhältnismäßig. So kann bei Betroffenen der Ornithophobie auch ein Spatz Angstzustände auslösen, die im Extremfall bis zu einer Panikattacke führen können (vgl. Angstattacken). Ornithophobie (Angst vor Vögeln) weiterlesen

Müde, schlapp und antriebslos? – Wie Sie Antriebslosigkeit überwinden können

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Unsere Ansprüche an uns selbst sind enorm. Immer schneller, immer höher, immer weiter. Unter dem Druck verlernen wir, auf unsere Bedürfnisse zu achten und in uns hinein zu horchen. Viel zu spät merken wir, das etwas nicht stimmt. Plötzlich fühlen wir uns müde, schlapp und ausgelaugt. Wir leiden an Konzentrationsschwäche, werden schwermütig und antriebslos. Die Angst, zu versagen und nicht mehr mithalten zu können, wird immer erdrückender (siehe Versagensängste). Wir schaffen kaum noch unser Arbeitspensum oder gehen nicht mehr aus dem Haus, um uns mit Freunden zu treffen. Die Energie fehlt. Dies sind erste Anzeichen für einen Antriebsmangel. Doch was können Sie tun, um die Antriebslosigkeit zu überwinden? Müde, schlapp und antriebslos? – Wie Sie Antriebslosigkeit überwinden können weiterlesen