Archiv der Kategorie: Magazin

Mangelndes Selbstbewusstsein – was uns die Psychologie sagt

Selbstbewusstsein: Mangelndes Selbstwertgefühl verstehen und Selbstvertrauen aufbauen

Extreme Schüchternheit, irrationale Versagensängste, unbegründete Scham- und Schuldgefühle – das sind nur einige Anzeichen, die auf ein niedriges Selbstwertgefühl hindeuten können. Zu wenig Selbstbewusstsein stellt nicht nur eine subjektive Belastung dar, sondern erhöht auch das Risiko, eine psychische Krankheit zu entwickeln. Kleine Übungen für den Alltag können dazu beitragen, das Selbstvertrauen zu verbessern. In schwereren Fällen hilft ein Coach oder ein Psychotherapeut, die Selbstwertprobleme zu bewältigen.

Symptome: Wie äußert sich ein schlechtes Selbstwertgefühl?

Ein niedriges Selbstwertgefühl kann sich auf unterschiedliche Arten zeigen. Äußerlich lassen sich grob zwei verschiedene Typen unterscheiden. Mangelndes Selbstbewusstsein – was uns die Psychologie sagt weiterlesen

Immer gereizt? – Umgang mit Gereiztheit, Ursachen erhöhter Reizbarkeit

Sind Sie „immer“ oder häufig gereizt? – Eine leicht erhöhte Reizbarkeit ist oftmals Einflüssen wie schlechtem Schlaf, Mineral- oder Vitamindefiziten, hormonellen Dysbalancen, Wetterfühligkeit, Stress und Sorgen oder anderen Einflüssen zuzuschreiben, die uns momentan stressen oder überfordern. Auch körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Allergien, Verspannungen oder Rückenschmerzen können Menschen reizbarer machen. Eine dauerhaft erhöhte Reizbarkeit und Gereiztheit kann jedoch auch auf das Vorliegen einer Hochsensibilität oder eine psychische Erkrankung hinweisen. Immer gereizt? – Umgang mit Gereiztheit, Ursachen erhöhter Reizbarkeit weiterlesen

Emotionale Erpressung – verstehen, und Umgang damit

Emotionale Erpressung kommt in fast jeder hierarchischen Beziehung vor. Oft wird der Erpressungsversuch vom Erpresser nicht für eine Manipulation auf psychischer Ebene gehalten, sondern für sein gutes Recht. Begründet wird das oft mit hierarchischen Abhängigkeiten. Viele Eltern sagen beispielsweise „Solange Du Deine Füße unter unserem Tisch stehen hast, tust Du das, was wir sagen.“

Wenn eine Mutter ihrem Kind gegenüber zur emotionalen Erpresserin wird, setzt sie das Kind unter Druck. Sie stellt eine Drohung, eine Bestrafung oder Liebesentzug in den Raum, der als Erfüllungsgehilfe der emotionalen Erpresserin dienen soll. Bei innerem Widerstand oder dem Gedanken an eine Nichterfüllung des mütterlichen Wunsches werden Schuldgefühle und innere Konflikte bei ihrem Gegenüber ausgelöst. „Wenn Du mir das antust, werde ich nie wieder mit Dir sprechen.“ Die Manipulation der Mutter oder der Ehefrau wird über die Gefühlsebene ausgeübt. Schuldgefühle sind jedoch nicht die einzige Erpresser-Waffe. Ins Spiel mit den Emotionen werden auch Emotionale Erpressung – verstehen, und Umgang damit weiterlesen

Traumatherapie – Trauma behandeln ► Wege der Traumabewältigung

Methoden der Traumatherapie / Traumabewältigung im Überblick

Ein Trauma ist in der Psychologie eine seelische Verletzung. Durch ein schlimmes Erlebnis wird das psychische Gleichgewicht eines Menschen gestört. Traumatische Ereignisse sind vor allem Naturkatastrophen, Kriege, körperliche oder psychische Gewalt, schwere Unfälle, schwerwiegende Krankheiten oder Todesfälle. Unter Typ-I-Traumata versteht man einmalige traumatische Vorkommnisse, unter Typ-II-Traumata hingegen mehrere aufeinanderfolgende oder anhaltende schlimme Erfahrungen.

Psychische Störungen können die Folge eines Traumas sein. Unterschiedliche Traumafolgestörungen sind bekannt, und erfordern unterschiedliche Verfahren in der Traumabewältigung:

  • Akute Belastungsreaktion: eine Reaktion auf eine schwere Belastung, die einige Stunden oder Tage dauert und dann vorbei ist
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): eine verzögerte, anhaltende Reaktion auf ein traumatisches Ereignis, die mit ständigen Erinnerungen an das Erlebte einhergeht (siehe Übersichtsartikel zum Thema Posttraumatische Störung)
  • Anpassungsstörung: ein Zustand subjektiver Bedrängnis und emotionaler Beeinträchtigung, der alltägliche Verrichtungen behindert (siehe Übersichtsartikel zum Thema Anpassungsstörung)

Traumatherapie – Trauma behandeln ► Wege der Traumabewältigung weiterlesen

Wahnvorstellungen ▲ Symptome, Ursachen und das Problem der Wahnvorstellung im Alter

Wahnvorstellung, wahnhafte Wahrnehmungen, Paranoia und Halluzinationen – was unterscheidet diese Begriffe eigentlich? In der Psychologie zählen Wahnvorstellungen zu den psychischen Krankheiten (siehe psychische Probleme). Möglich sind aber auch organische bzw. körperliche Verursacher. Organische Fehlfunktionen oder gestörte Stoffwechselprozesse können ebenso zu psychischen Folgen führen, wie es umgekehrt der Fall sein kann. Wahnvorstellungen ▲ Symptome, Ursachen und das Problem der Wahnvorstellung im Alter weiterlesen

Sucht und Abhängigkeit verstehen – Komorbiditäten von psychischen Erkrankungen und Suchtverhalten

Der politische Umgang mit Drogen und Suchtkrankheiten ist und bleibt ein Thema, das die Menschheit beschäftigt: Obwohl viele Nationen auf eine strenge Drogenpolitik setzen und den Besitz und Verkauf von Drogen hart bestrafen, ist die Abhängigkeit noch nie erfolgreich abgeschafft worden. Dies könnte daran liegen, dass unser gegenwärtiger Ansatz von vorneherein nicht zielführend sein kann, weil wir Abhängigkeit schlicht falsch verstehen: Es besteht eine statistisch nicht zu ignorierende Korrelation zwischen Suchtkrankheiten und psychischen Erkrankungen (sogenannte Komorbidität), die die Frage aufwirft:

Gehören unsere Drogenabhängigen statt ins Gefängnis oder in die Entzugsklinik vielleicht eigentlich eher in die Psychiatrie?

Sollten wir uns statt mit den Symptomen der Sucht nicht vielleicht mehr mit ihren Ursachen beschäftigen? Und wie kommt es überhaupt, dass Suchtverhalten und psychische Störungen so häufig Hand in Hand gehen?

Im Folgenden finden Sie einige Informationen, die es Ihnen möglich machen sollen, sich selbst ein Bild davon zu machen, ob, und wenn ja wo, in unserem Verständnis von und unserem Umgang mit Sucht etwas schiefläuft. Sucht und Abhängigkeit verstehen – Komorbiditäten von psychischen Erkrankungen und Suchtverhalten weiterlesen

Psycho-Kinesiologie: Angstbewältigung mit Kinesiologie

Die Kinesiologie oder Psychokinesiologie ist ein alternativmedizinisches Verfahren, das unter anderem in der Naturheilpraxis bei der Angstbewältigung eingesetzt werden kann. Erfunden wurde die Psycho-Kinesiologie von Dr. Dietrich Klinghardt.

Grundlage dieser wissenschaftlich nicht anerkannten Methode, die der Körpertherapie oder Chiropraktik nahesteht, ist der kinesiologische Muskeltest. Dabei bewegt der Therapeut im Frage-Antwort-Dialog mit seinem Patienten dessen Arm. Der angstbesetzte Klient beantwortet die gestellte Frage lediglich mittels Gegendruck gegen die Hand des Therapeuten. Andere Antworten sind nach dem Vorgespräch, bei dem die Angstproblematik bereits skizziert wurde, nicht erforderlich. Der Patient kommuniziert hier über seine Muskulatur. Dadurch können unbewusste Blockaden wirksamer erkannt werden, als wenn sie durch Erzählungen überlagert und bewusst/unbewusst verschleiert werden. Psycho-Kinesiologie: Angstbewältigung mit Kinesiologie weiterlesen

Emotional abhängig: Emotionale Abhängigkeit lösen

Emotional abhängig? – Haben wir nicht alle Angst, von unserem Lebenspartner verlassen zu werden? Fällt es uns nicht unheimlich schwer, unsere Kinder gehen zu lassen, wenn sie erwachsen sind? Und hängen wir nicht selbst an unseren Eltern und fragen sie immer wieder um Rat, wenn wir längst eine eigene Familie haben? Wir fürchten uns davor, allein zu sein, von anderen durch Trennung oder Tod verlassen zu werden. Das ist völlig normal, solange wir uns nicht an einen Menschen klammern und uns dabei selbst aufgeben.

Was ist emotionale Abhängigkeit?

Der Mensch ist ein soziales Wesen und nicht fürs Alleinsein geschaffen. Er braucht andere zur psychischen und körperlichen Unterstützung und diese brauchen ihn. In der Psychologie wird eine gewisse Abhängigkeit in menschlichen Beziehungen als notwendig erachtet, denn dadurch wird die Bindung gefestigt. Doch wenn eine Person einseitig und übertrieben an ihrem Partner, ihren Eltern oder Kindern hängt und sich ohne sie wertlos fühlt, kann die emotionale Abhängigkeit krankhaft werden. Emotional abhängig: Emotionale Abhängigkeit lösen weiterlesen