Archiv der Kategorie: Magazin

Selbstliebe als Mittel gegen psychische Probleme

Sich selbst lieben lernen und Selbstliebe zu entwickeln ist ein wichtiges Mittel gegen verschiedene psychische Probleme. Doch was versteht man darunter? – Selbstliebe ist ein Gefühl der bedingungslosen Zuneigung und Wertschätzung, welches man sich selbst gegenüber hegt und das sich in Handlungen ausdrückt, die das eigene seelische und körperliche Wohlbefinden und Wachstum fördern. Selbstliebe lernen hilft uns, uns selbst mit all unseren Stärken und Schwächen zu akzeptieren und uns selbst Verständnis und Mitgefühl entgegenzubringen. Selbstliebe als Mittel gegen psychische Probleme weiterlesen

Innere Leere – verstehen, aushalten, überwinden

Das Absurde ist, dass auch jemand, der alles zu haben scheint, das Gefühl innerer Leere haben kann. Leere ist also nicht abhängig von Armut, Einsamkeit oder Formen der Depression. Doch während Menschen, die einsam sind oder nicht viel Geld zur Verfügung haben, durchaus glücklich sein können und keine innere Leere kennen, sind depressive Menschen sehr viel eher von diesem Gefühl bedroht.

Innere Leere signalisiert einen gefühlten Mangelzustand. Die Verbindung zu allem, was man besitzt, über das man verfügen kann und was einem geschenkt wird, ist verloren gegangen. Die Frage nach dem Sinn des Lebens drängt sich in den Vordergrund. Die Frage, wer man ist und welche Bedeutung das eigene Dasein für irgendjemanden hat, wird immer lauter. Negative Gedanken und Niedergeschlagenheit machen sich breit. Irgendetwas fehlt im Leben. Mancher fühlt sich auch in Gesellschaft anderer einsam und unverstanden. Viele Menschen fühlen sich innerlich wie taub. Innere Leere – verstehen, aushalten, überwinden weiterlesen

Vegetative Dystonie beleuchtet (Psychovegetative Dystonie)

Als vegetative Dystonie oder psychovegetative Dystonie wird ein Symptomkomplex bezeichnet, bei dem die Erregungsleitung des vegetativen Nervensystems beeinträchtigt ist. Damit zählt sie zu den sogenannten „somatoformen Störungen“ (vgl. Somatisierungsstörung). Ob es sich überhaupt um ein in sich geschlossenes Krankheitsbild oder ein Syndrom im engeren Sinne handelt, ist bislang nicht gesichert. Bis zur sicheren wissenschaftlichen Einordnung stellt es daher eher eine Hypothese dar, aus diesem Grund wurde bislang auch keine zugehörige Nummer im ICD-10 (International Classification of Diseases) oder DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) vergeben. Eine offizielle Empfehlung zu Therapie oder Medikamenten existiert ebenfalls nicht. Vegetative Dystonie beleuchtet (Psychovegetative Dystonie) weiterlesen

Minderwertigkeitskomplex: Woher kommen Minderwertigkeitsgefühle? Wie damit umgehen?

Ursachen, Auswirkungen und Therapie von Minderwertigkeitsproblematiken

Minderwertigkeitsgefühle beschreiben in der Psychologie die Sorge, nicht gut genug zu sein, nicht genügen zu können, anderen nicht zu gefallen. Praktisch jeder Mensch kennt Phasen in seinem Leben, in denen solche Minderwertigkeitskomplexe eine Rolle spielen. Minderwertigkeitsgefühle treten bei Frauen und bei Männern gleichsam auf, auch Kinder können betroffen sein. Sofern solche Gefühle nicht überhand nehmen und entsprechende Angst nicht das Leben bestimmt, besteht kein Grund zur Sorge. Problematisch wird es aber, wenn ein Minderwertigkeitsgefühl den Alltag bestimmt. Dann ist es höchste Zeit, sich über das Zustandekommen dieser Gefühle bewusst zu werden und gegebenenfalls auch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Minderwertigkeitskomplex: Woher kommen Minderwertigkeitsgefühle? Wie damit umgehen? weiterlesen

Rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mittelgradige Episode

Wie komplex die medizinische Bewertung von rezidivierenden depressiven Störungen ist, zeigt der ICD-10 an. Es werden dort unterschiedliche Feinheiten und Schweregrade depressiver Episoden voneinander unterschieden, wobei jede einzelne als textliche Beschreibung vorliegt. Sie wird aber auch nach einem bestimmten Schema nummeriert. Die rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mittelgradige Episode findet sich im ICD-10 als F33.1 bezeichnet. Rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mittelgradige Episode weiterlesen

Depressiv | Bin ich depressiv? Was sind Symptome?

Gibt es (Vorab-)Tests für Laien abseits der ärztlichen ICD-10-Diagnose?

Depressionen können sehr viele Gesichter haben und außerdem haben sie eine weite Verbreitung. Wie bei sehr vielen psychischen Erkrankungen besteht das Krankheitsbild aus einer Reihe von extremen Ausprägungen verschiedener normaler Gefühle oder Verhaltensweisen. Deswegen kann die Frage „Bin ich depressiv?“ für einen selbst mitunter schwer zu beantworten sein. Depressiv | Bin ich depressiv? Was sind Symptome? weiterlesen

Zwänge besiegen – wie Zwangserkrankungen überwunden werden können

Freiwilligkeit und Zwänge stehen sich als Gegensatzpaare gegenüber. Normale Menschen waschen sich, wenn sie sich verschwitzt oder schmutzig fühlen. Sie duschen vielleicht an manchen Tagen mehrmals, weil es notwendig erscheint. Für die Haut ist das nicht unbedingt gut – aber ein Zwang ist dennoch etwas anderes. Denn bei der Freiwilligkeit gibt es einen äußeren Anlass. Der Mensch unter der Dusche hat Holz gehackt. Er anschließend ist schmutzig und verschwitzt. Das Duschen ist eine Notwendigkeit. Ähnlich verhält es sich, wenn eine Frau nach einer Vergewaltigung das Bedürfnis hat, sich wiederholt zu duschen. Zuvor sollte sie allerdings die genetischen Spuren beim Polizeiarzt sichern lassen.

Duscht hingegen jemand fünfzehnmal am Tag und es gibt keinen ersichtlichen Grund dafür, ist es vermutlich eine Zwangserkrankung (Zwangskrankheit). Sie beruht auf einer inneren Notwendigkeit. Die weiter unten zu findende Zwänge Liste ist für alle Betroffenen ein erster Hinweis, dass eine von ihnen ausgeübte Handlung einen zwanghaften Charakter angenommen hat.

In der Häufigkeit der Zwänge dominieren der Reinigungs- und Waschzwang – oft als Sauberkeitsfimmel ohne Krankheitswert deklariert – sowie der Kontrollzwang und Ordnungszwang. Zwänge besiegen – wie Zwangserkrankungen überwunden werden können weiterlesen

Hypnotherapie (Hypnosetherapie)

Wofür wird Hypnose eingesetzt? Wie arbeiten Hypnotherapeuten? Kosten und Kostenübernahme?

Der Begriff Hypnose ist für die meisten von uns stark von dem geprägt, was wir aus den Medien kennen – und wenig von der tatsächlichen Arbeit von Hypnosetherapeuten mit Patienten. Wir kennen die Szene im Disneyfilm „Das Dschungelbuch“, in der die Schlange Kaa das Menschenkind Mogli hypnotisiert, um es zu fressen. Wir kennen die reißerischen Hypnose-Shows, in denen Leute zur Unterhaltung des Publikums dazu gebracht werden, sich für Bauernhoftiere oder Ballerinas zu halten. Und vielleicht kennen wir noch die Darstellungen von Ärzten oder Psychologen, die ihren Patienten ein Pendel vors Gesicht halten und „Sie werden jetzt gaaaaanz müde“ sagen… – Die Hypnose hatte lange Zeit nicht den besten Ruf und auch jetzt wird sie von vielen noch bestenfalls für Scharlatanismus gehalten. Je mehr die Wissenschaft jedoch über die Hypnotherapie und ihre Wirkung herausfindet, desto mehr wird sie auch als Methode genutzt, Menschen zu helfen.

Aber wie genau funktioniert die Hypnosetherapie eigentlich, und was für Erfolge kann man von ihr erwarten? Hypnotherapie (Hypnosetherapie) weiterlesen