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Bedeutung der Diagnose F44.2 laut ICD-10

Die Diagnose F44.2dissoziativer Stupor – findet sich in der ICD- 10 unter F44 Dissoziative Störungen, auch Konversionsstörungen genannt. Diese Störungen beziehen sich auf das

  • Erinnerungsvermögen,
  • das Bewusstsein der eigenen Identität,
  • auf die Wahrnehmung von unmittelbaren Empfindungen und
  • die Kontrolle der Körperbewegungen.

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Bedeutung der Diagnose F42.1 laut ICD 10

Jan ist 28 Jahre alt und beschreibt seine „Marotte“ (die später die Diagnose F42.1 vom Arzt erhält) folgendermaßen:

„Ich dusche ziemlich viel, lange, wasche mir auch häufig die Hände mit einem bestimmten Ritual. Jetzt wasche ich erst mal so den groben Schmutz weg, dann noch ein zweites Mal sicherheitshalber. Jetzt gehe ich beim nächsten Mal ein bisschen mehr in die Tiefe. Das heißt, ich fange noch an, das Handgelenk mitzuwaschen, dann zwischen den Fingern zweimal, immer zweimal, damit es, falls es das erste Mal nicht war, gutgeht. Und jetzt kommen noch mal die Finger einzeln.“ (youtube.com/watch?v=qsr6pnAysuM)

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Bedeutung der Diagnose F30.0 laut ICD 10

Mit der verschlüsselten Diagnose F30.0 gemäß ICD-10-GM wird die psychische Erkrankung Hypomanie festgestellt.

Das Kürzel ICD-10-GM steht für International Classification of Diseases, German Modification, 10th Revision. Es handelt sich also um die 10. revidierte Auflage der Deutschen Version der international anerkannten Klassifizierung von Krankheiten. Die hier verwendete 10. Auflage berücksichtigt Änderungen bis einschließlich 23. März 2020. Mit dem Zusatz F30.0 wird in verschlüsselter Form die Diagnose „Hypomanie“ in verschlüsselter Form angegeben. Ärzte und medizinisches Fachpersonal verbinden mit der Bezeichnung F30.0 weltweit eine Hypomanie. Bedeutung der Diagnose F30.0 laut ICD 10 weiterlesen

Bedeutung der Diagnose F40.0 laut ICD 10

Der Diagnoseschlüssel des ICD-10 ordnet bestimmte Erkrankungen einer Kennziffer zu. Diese Verschlüsselung wurde zum Schutz des Patienten eingerichtet. Allerdings kann jeder Arbeitgeber heutzutage die auf der Krankschreibung angegebene ICD-10-Kennzahl entschlüsseln. Dem Patienten wird vom Arzt hoffentlich erklärt, dass er an einer Agoraphobie erkrankt ist. Agoraphobie ist ein anderer Begriff für Platzangst. Diese psychische Erkrankung verbirgt sich hinter der Diagnose F40.0 laut ICD 10. Sie beschreibt eine konkrete Angst vor bestimmten Situationen. Bedeutung der Diagnose F40.0 laut ICD 10 weiterlesen

Bedeutung der Diagnose F40.2 laut ICD 10

ICD-10 F 40.2 ist der diagnostische Code für spezifische / isolierte Phobien. Die ICD-10 ist die International Classification of Diseases (Internationale Klassifizierung von Krankheiten) und schlüsselt sämtliche Diagnosen auf, die ein Arzt bei einem Patienten stellen kann. Unter der Rubrik F sind alle psychiatrischen / seelischen Störungen zusammengefasst; F 40 steht für die unterschiedlichen Arten von Angststörungen und F40.2 ist die spezifische Diagnose.

weitere mögliche Codes:

  • F40.2G für eine gesicherte Diagnose
  • F40.2V für eine Verdachtsdiagnose
  • F40.2Z – Z steht für “Zustand nach” und beschreibt einen Patienten, bei dem die Symptome der Erkrankungen abgeklungen sind

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Diagnose F43.2g laut ICD 10

Die ICD-10 Diagnose F43.2g verstehen und behandeln

Eine Diagnose mit dem Code „F43.2“ bedeutet laut dem ICD 10 eine Anpassungsstörung. Ursächlich dafür sind bestimmte Erlebnisse. Diese werden in der Folge als emotionell belastend erlebt. Gemeint sind beispielsweise Trauerfälle, Scheidungen oder andere lebensgeschichtliche Einschnitte. Das ICD10 unterteilt die daraufhin erfolgenden Anpassungsstörungen in mehrere Abschnitte. Diese tragen jeweils eigene Kennziffern. Durch die Kennziffern werden bestimmte Zustände in ihrer Symptomatik voneinander unterschieden. Diagnose F43.2g laut ICD 10 weiterlesen

Bedeutung der Diagnose F43.0g laut ICD 10

Was genau meinen Diagnose-Angaben F43 0, ICD F43.0 respektive F43.0g? – Es handelt sich um den ärztlichen Schlüssel für die Diagnose einer psychischen Erkrankung. Um den Hintergrund zu verstehen, muss kurz etwas ausgeholt werden:

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges suchte man die Kriterien für die Erfassung psychischer Störungen weltweit zu standardisieren. Maßgeblich bis heute ist dabei die „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems“ (ICD), die seit ihrer sechsten Ausgabe von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben wird. Seit der Version von 1948 enthält der ICD ein eigenes Kapitel über psychische Störungen, die in Codes aufgegliedert sind. Inzwischen wurde das ICD-10 veröffentlicht (2016), das ICD-11 ist derzeit in Vorbereitung.

Ein zweiter wichtiger Kriterienkatalog ist das „Diagnostic and Statistic Manual of Mental Disorders“ (DSM) der „American Psychiatric Association“, das seit 1952 in den USA herausgegeben wird. Aktuell ist das DSM-V von 2013 verbindlich. In Europa ist das DSM allerdings nicht gültig.

Die beiden Standardwerke sind zwar verbindlich, jedoch nicht unumstritten, zumal die offizielle Neuaufnahme von psychischen Störungen in die beiden Kataloge per Akklamation (per Handzeichen) durch die anwesenden Mitglieder erfolgt und diesen oft genug Interessenkonflikte vorgeworfen werden. In Deutschland ist die Nutzung der Codes und Diagnosen des ICD seit dem Jahr 2000 für alle Ärzte Pflicht.

Wie ist das ICD gegliedert?

Kennzeichen für den Kriterienkatalog des ICD 10/ICD10 ist die Verschlüsselung in bis zu 5-stelligen Codes, die aus Buchstaben- und Zahlenkombinationen bestehen: So steht das übergeordnete Kapitel „F“ etwa für psychische und Verhaltensstörungen (F00 – F99). Die folgenden Nummern spezifizieren diese Störungen näher.

Wenn ein Arzt eine Diagnose stellt, verwendet er diesen Code, um einen weltweit einheitlichen Standard zu gewährleisten. Wenn von F43 0 etwa gesprochen wird, dann ist die Rede von einer „akuten Belastungsreaktion“. Bedeutung der Diagnose F43.0g laut ICD 10 weiterlesen