Schlagwort-Archive: Depression

Rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mittelgradige Episode

Wie komplex die medizinische Bewertung von rezidivierenden depressiven Störungen ist, zeigt der ICD-10 an. Es werden dort unterschiedliche Feinheiten und Schweregrade depressiver Episoden voneinander unterschieden, wobei jede einzelne als textliche Beschreibung vorliegt. Sie wird aber auch nach einem bestimmten Schema nummeriert. Die rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mittelgradige Episode findet sich im ICD-10 als F33.1 bezeichnet. Rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mittelgradige Episode weiterlesen

Depressiv | Bin ich depressiv? Was sind Symptome?

Gibt es (Vorab-)Tests für Laien abseits der ärztlichen ICD-10-Diagnose?

Depressionen können sehr viele Gesichter haben und außerdem haben sie eine weite Verbreitung. Wie bei sehr vielen psychischen Erkrankungen besteht das Krankheitsbild aus einer Reihe von extremen Ausprägungen verschiedener normaler Gefühle oder Verhaltensweisen. Deswegen kann die Frage „Bin ich depressiv?“ für einen selbst mitunter schwer zu beantworten sein. Depressiv | Bin ich depressiv? Was sind Symptome? weiterlesen

Müde, schlapp und antriebslos? – Wie Sie Antriebslosigkeit überwinden können

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Unsere Ansprüche an uns selbst sind enorm. Immer schneller, immer höher, immer weiter. Unter dem Druck verlernen wir, auf unsere Bedürfnisse zu achten und in uns hinein zu horchen. Viel zu spät merken wir, das etwas nicht stimmt. Plötzlich fühlen wir uns müde, schlapp und ausgelaugt. Wir leiden an Konzentrationsschwäche, werden schwermütig und antriebslos. Die Angst, zu versagen und nicht mehr mithalten zu können, wird immer erdrückender (siehe Versagensängste). Wir schaffen kaum noch unser Arbeitspensum oder gehen nicht mehr aus dem Haus, um uns mit Freunden zu treffen. Die Energie fehlt. Dies sind erste Anzeichen für einen Antriebsmangel. Doch was können Sie tun, um die Antriebslosigkeit zu überwinden? Müde, schlapp und antriebslos? – Wie Sie Antriebslosigkeit überwinden können weiterlesen

Depressionen und Alkohol – ein fatales „Tandem“

Fachleuten ist es ein nur allzu gut bekanntes Phänomen, dass viele psychisch erkrankte Menschen zu diversen Suchtmitteln greifen, um in einer Form von Selbsttherapie ihr Leid zu lindern. Dies gilt insbesondere für die Kombinationen Depression, Burnout und Alkohol bzw. Medikamentenmissbrauch.

Am häufigsten findet sich das fatale „Tandem“ Depression und Alkohol. Dies liegt darin begründet, dass Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen gehören. Manche Statistiken sprechen davon, dass elf Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben an einer depressiven Episode erkranken (vgl. ICD 10 F32.1). Alkohol wiederum gehört zu den gängigsten Suchtmitteln und ist leicht und kostengünstig zu erwerben. Zudem ist ein gemäßigter Konsum gesellschaftlich akzeptiert.

Im Folgenden finden Sie Ausführungen, warum gerade die Kombination aus Depression und übermäßigem Alkoholkonsum aber so problematisch ist. Depressionen und Alkohol – ein fatales „Tandem“ weiterlesen

F32.1 Diagnose im Überblick

Die Diagnose F 32.1 steht für mittelgradige depressive Episode. Medizinische Diagnosen werden im Berufsalltag der Ärzte für Überweisungsscheine, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Ähnliches häufig mit einer Abkürzung wiedergegeben. Für welche Krankheit welche Klassifikation vergeben wird, richtet sich nach der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (oder englisch: International Classification Of Diseases, kurz ICD). Im Kapitel F dieser Klassifikation finden sich die seelischen Erkrankungen, wie Depressionen, Zwangsstörungen und Angsterkrankungen. Die ICD-Nummer 32 steht für die sogenannte depressive Episode und die letzte Ziffer beschreibt den aktuellen Schweregrad der Erkrankung. Die 1 steht dabei für eine mittelgradig ausgeprägte Form der depressiven Episode. F32.1 Diagnose im Überblick weiterlesen

Reaktive Depression – Was ist das? Wie behandeln?

Reaktive Depressionen – Definition des Krankheitsbilds

Eine reaktive Depression (auch depressive Reaktion oder reaktive depressive Verstimmung bzw. Anpassungsstörung genannt) ist der Definition nach ein depressiver Zustand, der durch ein bestimmtes äußerliches Ereignis ausgelöst wird.

Welche Ereignisse die Ursachen sind, ist individuell sehr verschieden, häufig sind es plötzlich auftretende Schicksalsschläge in der Familie oder im Job, die für den Betroffenen große Bedeutung haben. Eine reaktive Depression tritt immer dann auf, wenn die normale Trauerphase nach einem schlimmen Erlebnis nicht überwunden werden kann. Sie dauert der Definiton nach zwischen einigen wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen oder sogar Monaten.

Symptome und Diagnosekriterien des Krankheitsbilds nach ICD 10

Die ersten Symptome der reaktiven Depression zeigen sich in der Regel innerhalb des ersten Monats nach Durchleben des belastenden Ereignisses. Nach den ICD 10 Kriterien sind reaktive Depressionen Reaktive Depression – Was ist das? Wie behandeln? weiterlesen