Schlagwort-Archive: Therapie

Lichttherapie gegen Depressionen – Mit Tageslichtlampe die Psyche stärken und Wohlbefinden erhöhen

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, das Wetter schlechter und Sonne Mangelware wird, dann wirkt sich dies auch auf die Psyche aus. Denn der Lichtmangel regt die Ausschüttung des Hormons Melatonin an, und dieses macht nicht nur müde, sondern drückt auch auf die Stimmung. Das trübe Wetter tut ein Übriges. Auch der Körpervorrat an Vitamin D sinkt mit der Zeit immer weiter ab und kann neben dem steigenden Osteoporose-Risiko das Immunsystem und die Stimmung stark beeinflussen. Lichttherapie gegen Depressionen – Mit Tageslichtlampe die Psyche stärken und Wohlbefinden erhöhen weiterlesen

Die Psychodrama Methode in der Psychotherapie mit Gruppen

Der Arzt Jacob Levy Moreno (1890–1974) wollte mit der kreativen Methodik des Psychodramas bewusst einen Gegenentwurf zu Freuds Psychoanalyse entwickeln. Seine eigene psychotherapeutische Richtung sollte deutlich handlungsorientierter sein als die gesprächsbasierte Psychoanalyse. Der Patient sollte in Rollenspielen und szenischen Darstellungen dazu aufgefordert werden, in eigener Sache aktiv zu werden, statt auf der Couch zu liegen und seine Geschichte zu erzählen.

Heute gilt die Psychodrama-Methode als eines der einflussreichsten Verfahren der Psychotherapie. Es hat seine Spuren in diversen Psychotherapie-Verfahren – etwa der Gestalttherapie, der Transaktionsanalyse oder der Familientherapie – hinterlassen. Die Psychodrama Methode in der Psychotherapie mit Gruppen weiterlesen

Systemische Therapie erklärt – Was ist das, und wie läuft diese Form von Psychotherapie?

Die systemische Therapie ist auch als systemische Familientherapie bekannt. Es geht dabei um ein anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren mit Schwerpunkt auf den sozialen Kontexten von psychischen Störungen. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Betonung dieser Methode auf den Interaktionen zwischen Familienmitgliedern liegt, aber auch deren weitere Umgebung berücksichtigt.

Jedes familiäre Universum enthält dieser Therapierichtung zufolge unausgesprochene Normen. Diese betreffen das Zusammenleben – und somit auch das Entstehen und den Umgang mit psychischen Störungen. Man könnte auch von innerfamiliären Verhaltensregeln sprechen, die oft nicht direkt ausgesprochen werden, aber jedem in diesem kleinen Universum bewusst sind. Es geht bei der systemischen Therapie also um ein soziales System, um Beziehungsgeflechte und deren Funktionieren oder Versagen.

Folglich bezieht die systemische Therapie nicht nur den Patienten in die Therapie ein, sondern auch einige oder alle Mitglieder seines sozialen Umfelds. In 2020 ist die systemische Therapie eine in Deutschland offiziell anerkannte Therapieform. Sie kann somit als Kassenleistung in Anspruch genommen werden. Die gesetzlichen Krankenkassen akzeptieren bisher nur vier verschieden Therapieverfahren als wissenschaftlich nachweislich hilfreich. Systemische Therapie erklärt – Was ist das, und wie läuft diese Form von Psychotherapie? weiterlesen

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie – Was ist das, wie läuft das?

Tiefenpsychologische Therapie – Was ist das Besondere an diesem Verfahren der Psychotherapie?

Bei den derzeit angebotenen psychotherapeutischen Verfahren muss ein Interessierter generell zwei Therapie-Arten unterscheiden: die Therapieverfahren, die von den gesetzlichen Krankenkassen als hilfreich ansehen werden und anerkannt sind. Nur für diese vier Verfahren übernehmen die gesetzlichen Kassen die Kosten – für alle anderen Therapieverfahren aber nicht. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie – Was ist das, wie läuft das? weiterlesen

Systematische Desensibilisierung bei Ängsten / in der Psychotherapie

Desensibilisierung in der Verhaltenstherapie durch Exposition, Reizkonfrontation und Flooding?

Jeder Mensch hat manchmal Angst – doch bei einer Angststörung ist die Furcht bzw. das Furchtgefühl so stark ausgeprägt, dass sie das Leben einschränkt und eine erhebliche Belastung darstellt. Sowohl die Psychologie als auch die Psychiatrie haben deshalb verschiedene Verfahren entwickelt, um Betroffenen zu helfen.

In der Psychologie und Psychotherapie steht dabei das Erleben und Verhalten im Vordergrund. Die Psychiatrie verfolgt eine medizinische Herangehensweise an die Angststörungen. Beide Vorgehensweisen können auch miteinander kombiniert werden. Systematische Desensibilisierung bei Ängsten / in der Psychotherapie weiterlesen

Paartherapie | Gründe, Ablauf und Kosten für eine Therapie bei Paartherapeuten

Wenn die Partner sich auseinanderleben, keinen Zugang mehr zu dem anderen finden und/oder die sexuelle Anziehung nachlässt, ist professionelle Hilfe nötig. Oft sind es Frauen, die ein Gespür dafür haben, wenn ihre Beziehung einfach nicht mehr funktioniert und den Impuls für eine Paartherapie geben, um die Beziehung zu retten. Unstimmigkeiten in der Beziehung müssen nicht gleich zur Trennung führen, wenn beide Partner bereit sind, daran zu arbeiten. Eine Paartherapeutin /ein Paartherapeut kann zwar keine Krise beseitigen, aber durchaus einem Paar helfen, sich besser zu verstehen und wieder zueinander zu finden. Paartherapie | Gründe, Ablauf und Kosten für eine Therapie bei Paartherapeuten weiterlesen

Konfrontationstherapie bei Angststörungen | Konfrontation, Exposition, Flooding

Jeder Mensch kennt irgendwelche Ängste, die ihm in Art und Ausprägung oft unerklärlich sind. Intensive Furcht kann den Betroffenen für Momente handlungsunfähig machen, auch wenn jemand sie als irrational erkennt. Mancher hat Angst vor überfüllten Kinos, engen Fahrstühlen oder steilen Treppen. Ein anderer ängstigt sich vor Keimen, Knöpfen, Hochhäusern, Spritzen oder langen Krankenhausfluren. Auch Flugangst ist ein weit verbreitetes Phänomen. Solche Ängste sind ganz normal. Erst wenn die Furcht die Grenzen des Üblichen überschreitet und zum lebenseinschränkenden Problem wird, könnte eine Angsterkrankung oder Phobie dahinter stecken. Und auch wenn keiner der Betroffenen etwas wie „Stell‘ Dich Deiner Angst!“ hören will, so ist die Konfrontationstherapie bei Angststörungen doch eines der wirksamsten psychotherapeutischen Formate. Ganz so einfach, wie es klingt, ist es jedoch in vielen Fällen auch wieder nicht. Lesen Sie selbst!

Konfrontationstherapie bei Angststörungen | Konfrontation, Exposition, Flooding weiterlesen

Gruppentherapie (Gruppenpsychotherapie): Vorteile, Nachteile, Themen, Ablauf, Erfahrungen

Gruppentherapie-Sitzungen als Element von Psychotherapie

Eine Gruppentherapie ist eine spezielle Form der Psychotherapie (siehe Psychotherapien im Überblick), bei der gruppenspezifische Phänomene therapeutisch genutzt werden. Dafür findet die Therapiesitzung in Gruppen mit mehreren Patienten statt. Eine genauere Bezeichnung ist dieser speziellen Form der Psychotherapie ist die der Gruppenpsychotherapie.

Die Größe der Gruppe kann stark variieren. Eine Gruppenpsychotherapie beginnt ab vier Patienten und in der Regel gilt eine Zahl von sieben bis zwölf Patienten als ideal. Allerdings gibt es auch Großgruppentherapien mit bis zu zweihundert Patienten. Diese stellen jedoch eine Ausnahme dar und wurden ursprünglich eher aus pragmatischen denn klinischen Gründen entwickelt. Angesichts einer zu geringen Zahl von Psychotherapeuten entwickelten sich die Großgruppentherapien, die schließlich auch Gruppenphänomene, die für solch eine Größe typisch sind, für sich nutzen konnten. Die eigentliche Gruppentherapie aber besteht in einer Kleingruppe und hat ihren Grund in dem bewussten medizinischen Nutzen von Gruppenphänomenen. Es können verschiedene Themen in ihrem Rahmen besprochen bzw. behandelt werden. Gruppentherapie (Gruppenpsychotherapie): Vorteile, Nachteile, Themen, Ablauf, Erfahrungen weiterlesen