Pasconal Nerventropfen - Wirkung, Nebenwirkungen, Inhaltsstoffe, Erfahrungen

Pasconal Nerventropfen – Was Sie wissen sollten

Was Sie über Inhaltsstoffe, Wirkung und Nebenwirkungen wissen müssen

Man muss nicht gleich psychisch krank sein, um gelegentlich an den Rand seiner Möglichkeiten zu kommen. Beruflicher Dauerstress, familiäre oder finanzielle Probleme oder Überarbeitung können sehr schnell zu Schlafstörungen, anhaltender Nervosität oder häufiger Gereiztheit führen. Viele Betroffene greifen auch bei einem anhaltenden Zustand dieser Art nicht zu Medikamenten, die starke Nebenwirkungen haben. Lieber nehmen sie ein homöopathisches Arzneimittel, das für die Anwendung bei nervösen Störungen, Erschöpfung oder Schlafstörungen geeignet ist.

Pasconal Nerventropfen – die homöopathische Alternative

Ein Beispiel für ein „mildes“ Arzneipräparat sind Pasconal Nerventropfen. Diese dienen der Linderung von nervös bedingten Schlafstörungen, Reizbarkeit oder innerer Unruhe.

Pasconal Nerventropfen (100 ml) bei Amazon
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Bei erhöhter Erregbarkeit und Reizbarkeit genügt oft ein natürliches Arzneimittel. Pasconal ist mit vier homöopathischen Wirkstoffen ausgestattet. Somit sind auch bei einer Selbstbehandlung mit Pasconal Nerventropfen keine Nebenwirkungen zu erwarten. Die Tropfen sind zucker-, laktose- und glutenfrei. Sie werden laut Herstellerangaben sogar von kleinen Kindern ab dem ersten Lebensjahr gut vertragen.

Durch Beobachtungsstudien konnte verifiziert werden, dass Pasconal Nerventropfen tatsächlich beruhigen. Sie können innere Unruhe oder Reizbarkeit lindern. Das Präparat kann laut Hersteller „Pascoe“ außerdem als Regulations-Therapeutikum bei Schlafstörungen verwendet werden.

Wie alle homöopathischen Präparate, benötigt auch dieses eine längere Anlaufzeit bis zum Wirkungseintritt. Typisch ist auch, dass bei homöopathischen Arzneimitteln keine konkreten Indikationen auf dem Beipackzettel genannt werden dürfen. Dass die versprochene Wirkung der Nerventropfen wie gewünscht eintritt, scheint auch aus vielen Kommentaren und Erfahrungen zu diesem Präparat zu ersehen.


Quellen:


Pasconal Inhaltsstoffe (Produktbild der Pascoe Nerventropfen 50 ml bei Amazon
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Anwendung + Indikation: Wann sind Pasconal Nerventropfen angezeigt?

Wer zu Pasconal Nerventropfen greift, sollte die homöopathischen Inhaltsstoffe nicht als gleichermaßen wirksam ansehen wie ein Antidepressivum. Für leichte psychische Probleme wie Stress, Anspannung oder Einschlafstörungen sind Pasconal Tropfen geeignet. Wenn jemand um seinen verstorbenen Hund trauert, hin und wieder nächtliche Panikattacken erlebt oder sich nach etlichen Überstunden gestresst fühlt, kann er sich durchaus mit Mitteln wie Pasconal Nerventropfen, Bach Rescue Tropfen oder Baldrian Tropfen / Baldrian Dragees behelfen. Das gilt u.U. auch für eine leichte depressive Verstimmung, wie sie regelmäßig in den Wintermonaten eintreten kann.

Dauern die Unruhezustände oder schwere Depressionen Symptome jedoch an, oder verschlimmern sie sich gar, dann sollten die Betroffenen zum Arzt gehen. Nächtliche Panikattacken können auf eine Angststörung hinweisen (vgl. unspezifische Angststörung). Anhaltende Depressionen sind behandlungsbedürftig. Sie bedürfen einer Psychotherapie (vgl. Psychotherapie verschiedene Therapieformen)  und/oder eines Antidepressivums (vgl. auch trizyklische Antidepressiva Liste, das sehr häufig verschriebene Mirtazapin Antidepressivum, angstlösende Antidepressiva, Antidepressiva Medikamente pflanzlich). Mit Homöopathie ist schwereren Formen von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen nicht beizukommen. Es spricht aber in den meisten Fällen nichts dagegen, neben einem Antidepressivum auch ein homöopathisches Arzneimittel einzunehmen, wenn man das mit Arzt und/oder Apotheker abklärt.

Ob das gegebenenfalls sinnvoll ist, oder gegen das häufig nach Antidepressiva-Einnahme auftretende „Restless Legs“-Syndrom hilfreich ist, sollte immer ein Facharzt oder allermindest ein Heilpraktiker entscheiden. Die Inhaltsstoffe des Homöopathikums kollidieren in der Regel nicht mit synthetischen Medikamenten. Gleichwohl können sie im Einzelfall eine Erstverschlimmerung auslösen.

Quellen:

Jeder Mensch macht andere Erfahrungen

Jede Erkrankung und jeder Stresszustand stellen individuelle lebensgeschichtliche Ereignisse dar. Diese beruhen meistens auf individuellen Gegebenheiten. Daher sollten sie nicht in denselben Topf gekehrt werden. Oftmals ist der Leidensdruck nicht groß genug, um eine psychische Erkrankung auszulösen. In anderen Fällen kann bereits ein vermeintlich harmloses Ereignis ein unverarbeitetes Trauma wachrufen (vgl. posttraumatische Belastungsstörung Merkmale) und zu einer psychischen Ausnahmesituation führen. Nur, weil jemand schnell gereizt ist, muss er nicht gleich zu scharfen Waffen – sprich Medikamenten mit starken oder beeinträchtigenden Nebenwirkungen – greifen. Manchmal ist ein Homöopathikum ausreichend. Viele Menschen sprechen gut darauf an.

Wer sich in seiner Not anderen Menschen anvertraut, und über die belastende Situation spricht, findet oft schon Entlastung, Trost und Hilfe. Wer in stressbelasteten Zeiten schnell gereizt ist, sich erschöpft fühlt und Einschlafstörungen entwickelt, sollte sich vielleicht eine Weile aus dem Hamsterrad herausziehen. In diesem Fall können Pasconal Nerventropfen die Unruhezustande verbessern und vorübergehende Schlafstörungen beheben. Die Nerventropfen dienen der Stärkung der Nerven. Sie lösen aber nicht das eigentliche Problem. Genügt das Homöopathikum nicht, sind möglicherweise eine unternehmensinterne Versetzung, oder ein kompletter Berufswechsel sinnvoll. Burnout und Angst weisen immer darauf hin, dass möglicherweise ärztliche Hilfe notwendig ist. Wenn Beschwerden wie Panikattacken, Depressionen oder Angst länger als drei bis sechs Monate bestehen, ist ein Arztbesuch dringlich angeraten.

Starke Schlafmittel, Alkohol oder Schmerzmittel sollten in Krisenzeiten grundsätzlich nicht zur Anwendung kommen. Wenn Mittel wie Pasconal, Baldriantropfen oder Bach Rescuetropfen keine Wirkung zeigen, muss der Betroffene dem Problem anders begegnen. Er kann zum Betriebsrat bzw. dem Betriebsarzt gehen, oder seinen Hausarzt aufsuchen, um Unterstützung zu erhalten. Er kann im Netz nach den Erfahrungen anderer suchen, um sich unter seinesgleichen zu fühlen. Viele Wege führen nach Rom.


Quellen:


Die Pasconal Nerventropfen gibt es auch kleiner Packungsgröße mit 20ml bei Amazon, so dass man erste Erfahrungen mit dem Präparat sammeln kann
Die Pasconal Nerventropfen gibt es auch kleiner Packungsgröße mit 20ml bei Amazon, so dass man erste Erfahrungen mit dem Präparat sammeln kann

Die richtige Dosierung der Nerventropfen

Damit bei der Einnahme eines medizinisch wirksamen Präparates keine Nebenwirkungen auftreten, sollte stets der Beipackzettel sorgsam gelesen werden. Auch wenn bei Homöopathika typischerweise keine Indikationen genannt werden, sind die Einnahmevorschriften wichtig. Außerdem können Depressionen, nächtliche Panikattacken, Burnout und Angst eine andere Vorgehensweise oder andere Dosierungen erfordern, als Schlafstörungen oder anhaltende Nervosität.

Die empfohlene Dosierung von Pasconal Nerventropfen ist bei Kindern ab 12 Jahren und Erwachsenen gleich. Bei Akutzuständen werden alle halbe oder ganze Stunde, jeweils fünf bis zehn Tropfen in etwas Wasser eingenommen. Mehr als zwölfmal täglich sollte das nicht geschehen. Bei einer chronischen Stresslage sind ein bis dreimal fünf bis zehn Tropfen eine angemessene Dosis. Größere Dosen bewirken keinen besseren Effekt.

Für nervöse Kinder, die im Alter von sechs bis zwölf sind, soll nur ein Drittel der Erwachsenendosis verabreicht werden – also vier bis acht Tropfen, bis zu zwölfmal je Tag. Jüngere Kinder, die nicht schlafen können oder gereizt wirken, erhalten nur die Hälfte der Erwachsenendosis – also drei bis fünf Tropfen, nicht öfter als maximal zwölfmal am Tag bei einem Akutzustand. Der Besuch beim Kinderarzt ist grundsätzlich anzuraten, um die Ursache für die Störung abzuklären.


Quellen:


Ist ein Preisvergleich bei Homöopathie sinnvoll?

Tatsächlich ist bei Medikamenten oder Homöopathie ein Preisvergleich sinnvoll. Jede Apotheke kann prinzipiell eigene Preisaufschläge realisieren. Oftmals erhalten Konsumenten das gleiche Präparat deutlich günstiger bei einer Online-Apotheke. Solange diese Internet-Apotheke seriös ist und keine Produkt-Fälschungen verkauft, sind solche Sonderangebote sinnvoll. Das anfallende Porto ist allerdings immer zu bedenken. Bestellt der Interessent dieses Präparat zusammen mit anderen, kann die Ersparnis sich durchaus lohnen.

Oft treten Unruhezustände nach und nach ein. Die Betroffenen tun vielfach erst einmal nichts. Viele meinen, eine gute Mütze Schlaf oder ein schönes Wochenende lösen das Problem von alleine. Doch das ist nicht immer der Fall. Anhaltender Stress kann zermürben. Dann nützt auch ein entspanntes Wochenende nichts mehr. Wenn Sie nichts an Ihrer Situation ändern können, helfen Homöopathika nur vorübergehend. Möglicherweise schreit die Situation nach genereller Klärung oder Veränderung. Statt starke Schlafmittel einzunehmen, ist eine Stärkung der Nerven durchaus sinnvoll. Sonst haben die Betroffenen oft keine Kraft, ihre Situation zu verändern, insbesondere bei starker Angst vor Veränderung.

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