Familientherapie – Was können Familientherapeuten leisten? Wann gehe ich zu einer Familientherapeutin?

Glauben Sie, eine Familientherapie in Anspruch nehmen zu sollen? Dann informieren Sie sich hier, was man grundsätzlich über die Arbeit von Familientherapeuten wissen sollte.

Die Familie ist ein eigenständiges soziales Universum. In diesem existieren enge Beziehungsgeflechte, die mehr oder weniger konfliktbeladen sein können. Familiäre Konflikte entwickeln sich oft anders, als in einem anderen sozialen Kontext. Die innerfamiliären Beziehungen sind nicht freiwillig entstanden. Sie können eine größere Sprengkraft entwickeln – und unter bestimmten Umständen noch jahrelang nachwirken.

Der Gang zum Familientherapeuten ist daher keine schlechte Idee, wenn Spannungen überhand nehmen und anders nicht mehr lösbar erscheinen. Bei einem Familientherapeuten oder einer Familientherapeutin wird nicht das Individuum in den Fokus genommen, sondern die Familie als Ganzes – als System miteinander interagierender Individuen. Familientherapie – Was können Familientherapeuten leisten? Wann gehe ich zu einer Familientherapeutin? weiterlesen

Lioran und Lioran centra – Wann und wie kann die Passionsblume helfen?

Wirkung und Indikation

Lioran und Lioran centra sind Arzneimittel, die zur Anwendung kommen wenn Schlafstörungen oder innerliche Unruhezustände bestehen. Beide sind Arzneimittel auf pflanzlicher Basis, die unter anderem Wirkstoffe der Passionsblume enthalten und daher in der Anwendung einfach sind. Erfahrungen zeigen, dass sie aufgrund ihrer verträglichen Zusammensetzung für vergleichsweise wenige Nebenwirkungen und kein Abhängigkeitspotenzial sorgen (docmorris.de/…). Die Passionsblume gilt als traditionelle Heilpflanze und wird seit vielen Jahren in der Schul- und Alternativmedizin als ein den Schlaf förderndes und beruhigendes Arzneimittel eingesetzt. Lioran und Lioran centra – Wann und wie kann die Passionsblume helfen? weiterlesen

Entspannungsübungen / Entspannungstechniken: Jetzt mal ganz entspannt, bitte…

Hilfreiche Entspannungsmethoden und Entspannungsverfahren

Sich entspannen zu können ist einer der wichtigsten Ansprüche, denen wir in der heutigen Zeit gegenüberstehen. Gerade in Anbetracht der vielen Reize und Informationen – und natürlich der ganzen beruflichen und familiären Anforderungen – ist es umso wichtiger, über geeignete Methoden und Techniken zu verfügen, die einem helfen Entspannung zu finden.

In diesem kleinen Ratgeber zu Entspannungsübungen werden wir Ihnen einige Tipps geben, mit denen Sie lernen werden, sich auch in turbulenten Zeiten oder unter psychisch anstrengenden Bedingungen zu entspannen. Entspannungsübungen / Entspannungstechniken: Jetzt mal ganz entspannt, bitte… weiterlesen

Antidepressiva ohne Gewichtszunahme: Die wichtigsten Informationen

Was gibt es für Antidepressiva ohne Gewichtszunahme? – Antidepressiva gelten inzwischen bei einigen psychischen und auch somatischen Beschwerden als Mittel der ersten Wahl. Häufige Anwendungsgebiete sind Depressionen, Angststörungen und Panikstörungen, erhebliche Unruhezustände, soziale Phobien, Zwangsstörungen und sogenannte somatoforme Störungen. Bei Letzteren handelt es sich um körperliche Beschwerden, für die keine organische Ursache gefunden werden kann und für die es vermutlich psychische Gründe gibt. Seit den 1990er-Jahren hat dabei eine neue Generation von Antidepressiva die älteren trizyklischen Antidepressiva abgelöst. Trizyklische Antidepressiva werden aufgrund ihrer chemischen Struktur als solche bezeichnet. Ein Nachteil der älteren Medikamente war, dass sie zwar angstlösend, sedierend und beruhigend wirken, jedoch viele Patienten während der Behandlung erheblich zunehmen. Dies ist ein Effekt, der von den meisten Menschen nicht gewünscht wird. Anbei finden Sie eine Liste typischer Vertreter der alten Medikamente: Antidepressiva ohne Gewichtszunahme: Die wichtigsten Informationen weiterlesen

Angst vor Menschen – in unterschiedlichen Ausprägungen

Sozialphobie vs. Angst vor Menschenmassen, Enochlophobie, Demophobie, Ochlophobie, Agoraphobie

Menschen können manchmal beängstigend sein. Wir müssen uns nur in der Weltgeschichte umschauen, oder die Bild-Zeitung lesen, um das zu verstehen. Trotzdem ist ebenso wahr, dass das Weiterleben unmöglich wird, wenn nicht ein gewisses Grundvertrauen gegenüber fremden Menschen vorhanden ist. Den Menschen, die jemand in sein Leben lässt, sollte jeder vertrauensvoll begegnen können. Eine wachsame Haltung ist dennoch klug. Wachsamkeit, Vorsicht und Misstrauen sind aber zwei verschiedene Schuhe.

Zwischen blindem Vertrauen und Angst vor Menschen

Blindes Vertrauen ist ebenso wenig angebracht, wie eine generelle Angst vor Menschen. Wir sprechen hier zum Beispiel von einer Sozialphobie (vgl. soziale Angst verstehen und behandeln), oder von Angst vor Menschenmassen. Begriffe wie Ochlophobie, Demophobie oder auch Enochlophobie sind den meisten Menschen nicht geläufig. Beginnen wir damit, diese Begriffe zu erklären. Angst vor Menschen – in unterschiedlichen Ausprägungen weiterlesen

Die richtige Art von Psychotherapeut finden: Unterschiede verstehen

Die meisten Menschen möchten nicht unbedingt bei einem Psychologen oder Psychotherapeuten aufschlagen. Als psychisch krank zu gelten, empfinden viele Menschen als stigmatisierend. Und den Gang zu einem Psychotherapeut bzw. einer Psychotherapeutin ebenfalls. Andererseits sind Depressionen, Angststörungen und Zwangsstörungen heute fast schon Volkskrankheiten. Auch wenn der Begriff „Neurose“ mittlerweile ungebräuchlich ist (vgl. Neurotizismus), sind viele Menschen Neurotiker, Narzissten oder weisen andere Persönlichkeitsstörungen auf. Diese Menschen werden oft keinem Psychologen vorgestellt. Sie scheinen sich mit ihrem Umfeld arrangieren zu können. Oder umgekehrt. Die richtige Art von Psychotherapeut finden: Unterschiede verstehen weiterlesen

Neurotransmitter – und ihre Rolle im Kontext psychischer Erkrankungen

Bei einem Neurotransmitter haben wir es nicht etwa mit einer Technologie zu tun, die etwas mit Raumfahrt zu tun hat, sondern mit chemischen Substanzen. Diese sind per Definition in der Lage, Erregung im Körper weiterzuleiten. In diesem Begriff stecken bereits die Begriffsteile „Neuro-“ für Nerven, und „Transmitter“ für übermitteln. Es geht hier also um chemische Botenstoffe, die Reize von Zelle zu Zelle weiterleiten können. Das klingt simpel, ist in Wahrheit aber ein komplexer Prozess, der diverse Beteiligte erfordert. Zu diesen gehören Axone, Neuronen, Bläschen, Ionenpumpen und Rezeptoren. Es würde zu weit vom Thema ab führen, das genauer zu erklären. Nachzulesen sind die Definition des Begriffs, und alle Details gegebenenfalls in der Wikipedia.

Unterteilt werden die Neurotransmitter in verschiedene Gruppen:

  • lösliche Gase
  • biogene Amine
  • Aminosäuren
  • Neuropeptide
  • und körpereigene Cannabinoide, sogenannte Endocannabinoide.

Quellen:

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Angst vor Veränderung und die Angst vor Neuem

Viele Menschen haben Angst vor Veränderung. Sie bleiben über 45 Jahre in ihrer zu engen Wohnung. Viele vermeiden trotz guter Gründe jahrelang einen Umzug. Andere Menschen umschiffen einen überfälligen Jobwechsel. Sie bleiben lieber in unerträglichen, erstickenden oder ungesunden Umständen hocken, als den Mut für Neues aufzubringen. Das Gewohnte scheint gefühlt sicherer zu sein als das Fremde. Die Angst vor Neuem rührt daher, dass wir uns lieber mit Vertrautem umgeben. Unser Sicherheitsbedürfnis ist groß. Es wird durch das Klammern an Lebensversicherungen, Beziehungen, vertrauten Wohnorten oder die Sicht auf alle möglichen Dinge als vermeintliche Sicherheiten noch gestärkt. Angst vor Veränderung und die Angst vor Neuem weiterlesen

Baldrian Dragees: 3 Produkte vorgestellt

Rezeptfreie Baldrian Dragees im Check | Baldrian ist eine weltweit verbreitete Heilpflanze mit langer Tradition auch in Deutschland. Seine Inhaltsstoffe haben eine beruhigende und heilende Wirkung. Der Name selbst stammt begrifflich vermutlich von dem nordischen Lichtgott Balder. Außerdem wurde der Baldrian früher auch als Hexenkraut bezeichnet.

In der Baldrianwurzel befinden sich verschiedene ätherische Öle sowie Alkaloide. Dieses Zusammenspiel hat eine beruhigende Wirkung auf die GABA-Rezeptoren der menschlichen Nervenzelle und wirkt zudem krampflösend. Deshalb wird sie – z.B. in Form von Baldriandragees – nach wie vor als pflanzliches Arzneimittel genutzt bei Beschwerden wie: Baldrian Dragees: 3 Produkte vorgestellt weiterlesen

Albtraum: Was wir über Angstträume / Albträume wissen sollten, und warum uns das hilft…

Hatten Sie schon wieder einen Albtraum („Alptraum“, „Angsttraum“)? Oder gehören Sie zu den Menschen, die noch nie Albträume oder Angstträume hatten? Hatten Sie in Ihrem Leben noch nie zitternde Finger, oder verspürten innerliche Unruhe? Die meisten Menschen erleben zumindest in ihrer Kindheit oder nach Fernsehsendungen, in denen Gewalt im Spiel ist, belastende und verstörende Traumsequenzen. Viele Menschen kennen auch ein latentes Furchtgefühl, das sich nach Sendungen wie „Aktenzeichen XY“ einstellen kann. Mancher schaut danach in den Kleiderschrank. Andere Menschen stellen vorsichtshalber zweimal sicher, dass die Haustüre auch wirklich abgeschlossen ist. Das alles sind normale Angstreaktionen. Auch gelegentliche Angst- und Alpträume sind normal. Albtraum: Was wir über Angstträume / Albträume wissen sollten, und warum uns das hilft… weiterlesen

Essstörungen – wenn essen zum Problem wird

Essstörungen sind weit verbreitet: Unbeschwert essen, keine Kalorien zählen, Lebensmittel genießen. All das ist für Betroffene der verschiedenen Essstörung Arten unvorstellbar und löst mitunter starke Gefühle der Angst und Unsicherheit aus. Was für Angehörige oft unverständlich wirkt, ist für die Betroffenen ein stetig innerer Kampf mit sich selbst und hat häufig nichts mit vermeintlichen Schönheitsidealen zu tun. Die Ursachen, die Arten von Essstörungen und selbst die Behandlung sowie die Therapie-Möglichkeiten sind vielfältig, was das Krankheitsbild häufig noch schwerer greifbar macht. Dabei tritt die Krankheit sowohl bei Kindern, im Jugendalter als auch im Alter auf. Essstörungen – wenn essen zum Problem wird weiterlesen

Hopfenzapfen als Beruhigungsmittel und die zauberhafte Hopfen Wirkung

Gegen Schlafstörungen, Angst und Unruhezustände wirken Hopfen (bzw. Hopfenzapfen) und Hopfenblütentee. Hopfen hat sich, schon bevor er zum Bierbrauen Verwendung fand, in der traditionellen Apotheke einen festen Platz als Heilmittel gegen Nervosität und Nervenschwäche erobert, ob als Hopfentee, Wickel, Heilbad oder Dragee. Hopfenzapfen als Beruhigungsmittel und die zauberhafte Hopfen Wirkung weiterlesen

Anatidaephobie / Angst vor Enten

Anatidaephobie / Entenangst >> Kann es tatsächlich wahr sein, dass jemand panische Angst vor Enten hat? Ja, es kann – so wird jedenfalls in den Medien behauptet. Wahr ist: Prinzipiell kann alles eine Phobie auslösen (Phobie Definition). Manche Menschen kreischen vor Entsetzen, wenn sie ein bestimmtes Tier sehen – selbst wenn es sich nur um eine Fotografie in einem Buch handelt. Manche Menschen vermeiden es, bestimmte Tiere zu berühren, weil sie panische Angst vor deren Füßen haben. Andere Menschen ekeln sich vor Knöpfen. Sie sind somit unfähig, eine Bluse oder etwas anderes mit Knöpfen anzuziehen. Panische Ängste und Ekelgefühle lähmen. Sie kosten Lebensqualität. Anatidaephobie / Angst vor Enten weiterlesen

Winterdepression: Symptome, und was tun zur Behandlung?

Winterdepressionen schlagen in der dunklen Jahreszeit zu und betreffen überwiegend Frauen. Die Winterdepression wird auch als saisonale Depression bezeichnet – im Englischen ist der Begriff seasonal affective disorder (SAD) gebräuchlich. – Wie entsteht die psychische Krankheit – und was tun Ärzte und Therapeuten, um sie zu behandeln? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier. Winterdepression: Symptome, und was tun zur Behandlung? weiterlesen

Baldriparan zur Beruhigung und zum Einschlafen | Wirkung, Nebenwirkungen, Erfahrungen

Baldrianpräparate dürften zu den bekanntesten natürlichen Beruhigungsmitteln in Deutschland gehören. Viele Menschen haben sich bereits mit einer Pille „Baldriparan Stark für die Nacht“ zu einer Mütze Schlaf verholfen, wenn sie sich gestresst gefühlt haben. Und wie viele Prüfungen unter dem Einfluss von „Baldriparan zur Beruhigung“ am Tag bestanden wurden, weiß niemand. Baldriparan zur Beruhigung und zum Einschlafen | Wirkung, Nebenwirkungen, Erfahrungen weiterlesen

Kytta Sedativum – Erfahrungen zu Wirkung und Nebenwirkungen

In manchen Momenten des Lebens fühlen sich Menschen so unausgeruht, dass sie zu einem pflanzlichen Sedativum greifen. „Kytta Sedativum für den Tag“ oder „Kytta Sedativum Dragees“ für die Nacht wurden durch die Auswahl der Inhaltsstoffe als leichte Beruhigungsmittel bzw. als pflanzliche Einschlafhilfe konzipiert. Sie beruhen auf Zusammenstellungen aus Baldrian, Hopfen und Passionsblumen, oder einer höheren Dosierung von Passionsblumen-Extrakt. Alle genannten Extrakte sind in der Volksmedizin bekannt für ihre beruhigende und angstlösende Wirkung (anxiolytisch). Verwendet werden jeweils die Trockenextrakte dieser Pflanzen. Kytta Sedativum – Erfahrungen zu Wirkung und Nebenwirkungen weiterlesen

Innere Ruhe finden – und zurück zur Gelassenheit…

Innere Ruhe und Gelassenheit gehören zu den Aspekten, denen die meisten von uns im alltäglichen Leben viel zu wenig Zeit widmen. Zwar wissen wir heute alle, wie wichtig mentale und körperliche Ausgeglichenheit im Alltag ist, jedoch wissen nur die wenigsten wie sie ihre Achtsamkeit und Bewusstheit steigern können, um wieder in ihr Gleichgewicht zurückzufinden.

Viele sind in ihrem Alltag bereits von so vielen Sorgen und Ängsten überreizt, dass es ihnen einfach schwerfällt, loszulassen und innere Ruhe und Gelassenheit zu finden. Sie sind von Zukunftsangst, von Versagensängsten und Verlustängsten ständig geplagt und wissen nicht, wie sie ihre Mitte wiederfinden können. Anderen wiederum ist ihre starke Unausgeglichenheit gar nicht bewusst, vielleicht fühlen sie sich ab und an einmal melancholisch aber denken sich dabei nicht mehr. Erst nach Jahren ständiger Überreizung (siehe ständig gereizt) schlägt sich bei ihnen dann alles mit einem Schlag in einem Burnout nieder.

Aber wie können wir diese Unausgeglichenheit loswerden, wie gelangen wir zur inneren Ruhe, wie können wir lernen uns zu entspannen, wie können wir lernen unsere Ängste unter Kontrolle zu bekommen? Innere Ruhe finden – und zurück zur Gelassenheit… weiterlesen

Grundformen der Angst (nach Fritz Riemann)

Warum brauchen einige Menschen viel Kontakt bzw. Nähe und anderen schnürt das wiederum die Luft ab? Warum fühlen sich einige Menschen nur wohl, wenn alles genau geordnet bzw. geregelt ist und andere fühlen sich davon wieder eingeengt?

Vor etwa 50 Jahren erschien mit Grundformen der Angst eines der wegweisendsten Bücher in der Psychologie. Fritz Riemann beschreibt darin die vier Formen der Angst. Zudem erläutert er auch die dazugehörigen Persönlichkeiten. Er geht insbesondere darauf ein, warum manche Menschen eher Distanz oder Nähe suchen, aber auch ob wir eher etwas Dauerhaftes suchen oder lieber den ständigen Wechsel.

Grundformen der Angst - von Fritz Riemann (bei Amazon)
Grundformen der Angst – von Fritz Riemann (bei Amazon)

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Pasconal Nerventropfen – Was Sie wissen sollten

Was Sie über Inhaltsstoffe, Wirkung und Nebenwirkungen wissen müssen

Man muss nicht gleich psychisch krank sein, um gelegentlich an den Rand seiner Möglichkeiten zu kommen. Beruflicher Dauerstress, familiäre oder finanzielle Probleme oder Überarbeitung können sehr schnell zu Schlafstörungen, anhaltender Nervosität oder häufiger Gereiztheit führen. Viele Betroffene greifen auch bei einem anhaltenden Zustand dieser Art nicht zu Medikamenten, die starke Nebenwirkungen haben. Lieber nehmen sie ein homöopathisches Arzneimittel, das für die Anwendung bei nervösen Störungen, Erschöpfung oder Schlafstörungen geeignet ist.

Pasconal Nerventropfen – die homöopathische Alternative

Ein Beispiel für ein „mildes“ Arzneipräparat sind Pasconal Nerventropfen. Diese dienen der Linderung von nervös bedingten Schlafstörungen, Reizbarkeit oder innerer Unruhe. Pasconal Nerventropfen – Was Sie wissen sollten weiterlesen

Angstzustände: Woher sie kommen (wirklich)? Und was kann man machen?

Selbsthilfe und professionelle therapeutische Hilfe gegen Angstzustände

Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens schon einmal eine Episode erlebt, in der Angstzustände, Unwohlsein, Herzrasen, feuchte Hände oder eine Panikattacke eine Rolle gespielt haben. Die klassischen Symptome für solche Erlebnisse sind Schweißausbrüche, Beklemmungen, Atembeschwerden, Herzrasen oder Schwindel. Begleitend oder ursächlich kann eine Depression auftreten (siehe Angst Depression Symptome). Problematisch sind Angstzustände, Beklemmungen und Panikattacken, wenn sie scheinbar ohne einen akuten Anlass über längere Zeit bestehen. Wenn der Angstzustand zum Dauerzustand wird, ist die Lebensqualität stark eingeschränkt. Ohne Medikamente oder eine Therapie kann der Betroffene seine Angsthölle meist nicht verlassen. Angstzustände: Woher sie kommen (wirklich)? Und was kann man machen? weiterlesen

F32.9G Diagnose – Unklare depressive Episode?

ICD F32 9 – was heißt das auf der Krankschreibung?

Wenn jemand die Diagnose F32.9G im Arztbrief liest, bedeutet das eine depressive Episode. Über diese hat der behandelnde Arzt noch keine näheren Kenntnisse. Eine depressive Episode kann unterschiedlich lange dauern. Sie geht meistens binnen sechs bis neun Monaten vorbei. Die neun hinter dem Punkt meint, dass Ursache, Art und Schweregrad der Depression noch nicht ermittelt wurden. Das G hinter der ICD-10-Diagnoseziffer bedeutet „gesichert“. Immerhin ist die Diagnose „depressive Episode“ bereits verifiziert. Sie stellt also keine Verdachtsdiagnose dar.

Ob jemand mit dieser vorläufigen Diagnose (F32 9 G) eine EU-Rente oder einen Schwerbehindertenausweis beantragen kann, hängt von der Unterstützung des Mediziners ab. Viele Kritiker sagen, solche Diagnosen seien ein Ausdruck dafür, dass der Mediziner nicht weiß, was los ist. Daher wundert es nicht, dass krankgeschriebene Betroffene zum medizinischen Dienst zitiert werden. Dort weiß man, dass die behandelnden Ärzte diese Diagnose wählen, weil sie keine genaueren Kenntnisse über Art und Form der Depression haben. Vielfach gilt eine F32 9G Diagnose daher als vorläufig, manchmal auch als Verlegenheitsdiagnose. F32.9G Diagnose – Unklare depressive Episode? weiterlesen

Beziehung(en) beenden – die Angst davor und vor dem Danach

Beziehung beenden, oder nicht?! – Schaut man sich an, wie viele zerrüttete oder dysfunktionale Beziehungen es schon im unmittelbaren Lebensumfeld gibt, kann man schon erschüttert sein. Wer gelegentlich hinter die Kulissen von Paarbeziehungen blickt, fragt sich bei so manchem Paar, warum es eigentlich noch zusammen bleibt, obwohl die Beziehung am Ende scheint. Ist es der Sex, oder sind es finanzielle Abhängigkeiten? Ist es pure Gewohnheit, die exakt so lange währt, bis einer sich anderweitig verliebt? Oder sind es – wie so oft ins Feld geführt – ein gewisser Lebensstandard oder die Kinder, die einen länger als nötig zusammenhalten? Beziehung(en) beenden – die Angst davor und vor dem Danach weiterlesen

Schisandra Beeren und ihre Wirkung

Schisandra chinensis ist eine Beere, die mit anderen Beeren nicht verglichen werden kann. Auf den ersten Blick wirkt die rote Frucht zwar wie andere Superfoods: exotisch, nährstoffreich und wirkungsvoll bei Beschwerden. Doch Schisandra hebt sich von den Superfoods der letzten Jahre ab. Wie? – Dieser Artikel verrät’s.

Was ist die Schisandra Beere?

Es gibt mehrere Namen für die Schisandra Beere. Die botanische Bezeichnung ist Schisandra chinensis, was chinesische Beerentraube bedeutet. Daneben wird die Beere auch Chinesisches Spaltkörbchen oder Chinesischer Limonenbaum genannt. Schisandra Beeren und ihre Wirkung weiterlesen

Angst vor Geburt

Für manche Frauen ist die Geburt eines Kindes zwar anstrengend und schmerzhaft. Sie stellt aber dennoch den größten Moment im Leben vieler Mütter dar. Immer wieder gibt es Frauen, die ein Kind nach dem anderen bekommen, bis es schließlich elf oder zwölf sind. Hier ist nicht nur die Mutterrolle die Erfüllung, sondern anscheinend auch das Schwanger-Sein und Gebären. Bei anderen Frauen ist das anders. Manche haben große Angst, wenn die erste Geburt sehr schwer war, oder gar als Totgeburt zur Welt kam. Auch der plötzliche Kindstod, oder eine Reihe von Fehlgeburten können extreme Angst vor einem neuen Schwangerschafts-Wagnis nach sich ziehen.

Jeder fühlende Mensch kann solche Ängste verstehen. Betroffene Frauen sollten offen über ihre Befürchtungen reden. Sie sollten Atemübungen oder Entspannungstechniken einüben, die hilfreich sind. Doch viele Frauen machen ihre Angst mit sich alleine ab. Viele tun so, als sei alles in bester Ordnung. Das kann auch tatsächlich bei zwei Geburten der Fall sein. Doch beim 3. Kind kann alles ganz anders kommen. Viele Frauen erleben hier, dass ihnen neun Monate lang übel ist und die Geburt viel schwerer ist, als die vorangegangenen. Angst vor Geburt weiterlesen

Kinder- und Jugendpsychiatrie – Was macht man dort, wann und wie?

Auch Kinder und Jugendliche bis zu achtzehn – bzw. je nach Einrichtung bis zu 21 Jahren – haben seelische Befindlichkeitsstörungen. Erschreckend viele Kinder und Heranwachsende tragen unlösbare innere Konflikte mit sich aus. Immer mehr Jugendliche leiden unter psychischen Störungen oder Süchten wie der Computer- oder Spielsucht.

In der Jugendpsychiatrie werden sowohl psychosomatische und psychische Störungen, als auch neurologische, entwicklungsbedingte oder soziale Störungen thematisiert und behandelt. Zum Beispiel kann ein Kind durch eine manisch-depressive Mutter oder die schmutzige Scheidung der Eltern in eine seelische Krise geraten und Auffälligkeiten zeigen. Es kann zu Aggressionen und Autoaggression neigen, Angststörungen oder einen Tick entwickeln. Kinder- und Jugendpsychiatrie – Was macht man dort, wann und wie? weiterlesen

Schulangst | Was tun, wenn die Angst vor der Schule zum Problem wird?

Die Schulzeit macht einen wichtigen Teil im Leben von Kindern und Jugendlichen aus. Während die meisten Kinder sich vor dem Schuleintritt noch sehr auf die Schule freuen, kann das Bild auch völlig anders aussehen. Von Schulangst spricht man, wenn der Gedanke an die Schule oder der Besuch der Schule selbst aus ganz unterschiedlichen Gründen für Kinder und Jugendliche so negativ besetzt ist, dass gravierende psychosoziale und gesundheitliche Folgen für die Betroffenen drohen. Schulangst | Was tun, wenn die Angst vor der Schule zum Problem wird? weiterlesen

Psychosomatische Kliniken: Was macht man dort, und wie?

Psychosomatische Therapie, Behandlung und Rehabilitation – Was erwartet mich in einer psychosomatischen Klinik?

Psychosomatik – Was ist das?

Will man verstehen, was im Allgemeinen der Ansatz psychosomatischer Kliniken ist, ist zunächst zu klären, was unter dem Begriff Psychosomatik zu verstehen ist. – Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen und setzt sich zusammen aus den Wörtern „psyche“ (Seele) und „soma“ (Körper). Betrachtet werden die Wechselwirkungen zwischen sozialen Bedingungen, körperlichen Prozessen und den psychischen Bewältigungsfähigkeiten eines Menschen im gesunden und im kranken Zustand. Insofern handelt es sich um ein ganzheitliches Konzept der Behandlung, das den Menschen als komplexe Einheit aus Seele, Körper und Geist sieht.

Dabei verbringen Betroffene einige Wochen im stationären Rahmen in einer psychosomatischen Klinik. Im Gegensatz zur Psychiatrie (vgl. Einweisung Psychiatrie) liegt der Schwerpunkt der Therapie bei der Psychosomatik nicht auf Medikamenten, sondern auf Ansätzen wie der Gesprächstherapie, der Ergotherapie etc. Dies liegt daran, dass die Psychiatrie im Gegensatz zu psychosomatischen Kliniken immer noch vorwiegend einen biologistischen Ansatz verfolgt und davon ausgeht, dass seelische Schwierigkeiten auf Abweichungen im Gehirnstoffwechsel zurückzuführen sind (siehe u.a. Serotonin, Dopamin), was mit chemischen Mitteln (Medikamenten) korrigiert werden muss – um es sehr grob auszudrücken. Psychosomatische Ansätze sehen psychische Problematiken hingegen aus einem etwas anderen Blickwinkel. Psychosomatische Kliniken: Was macht man dort, und wie? weiterlesen

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