Dopamin Wirkung und Rolle im Kontext psychischer Erkrankungen (© Zerbor / Fotolia)

Rolle und Wirkung von Dopamin | Dopaminmangel, Dopaminüberschuss

Bei Dopamin handelt es sich um ein biogenes Amin, das als Neurotransmitter wirkt und in dieser Funktion für viele unterschiedliche physische und psychische Effekte zuständig ist. Es gehört zur Gruppe der Katecholamine, zu denen auch Adrenalin und Noradrenalin zählen. Letztere beide werden – ebenso wie Melanin – selbst aus Dopamin synthetisiert. Die Dopamin Wirkung im zentralen Nervensystem (vgl. vegetatives Nervensystem) ist überwiegend erregend. Aus diesem Grund wird es, ebenso wie Serotonin, gelegentlich als „Glückshormon“ betitelt. Nervenzellen, in denen Dopamin und seine Rezeptoren zu finden sind, sind dopaminerg.

Als entscheidend wird seine Rolle bei der Parkinson-Erkrankung beurteilt, es wird jedoch auch ein wichtiger Einfluss bei verschiedenen anderen Erkrankungen wie Depressionen (vgl. Anzeichen einer Depression) und Schizophrenie sowie bei Suchtverhalten angenommen.

Der normale Dopaminwert von Erwachsenen bewegt sich zwischen 190 bis 620 Mikrogramm pro Deziliter Urin (24-Stunden-Messung), der von Kindern ist deutlich niedriger. Es lässt sich auch im Blut nachweisen. Ein erniedrigter Wert hat nur in wenigen Fällen Krankheitswert (echter Dopaminmangel), insgesamt ist der Wert abhängig von Alter, Lebenssituation, Stress und individueller körperlicher Konstitution.

Dopamin Wirkung im Körper; Synthese

Chemie

Dopamin ist ein sehr häufiger Botenstoff: Innerhalb der gemeinsamen Gruppe mit Noradrenalin und Adrenalin stellt es 80% der Katecholamine dar. Seine Summenformel lautet C8H11NO2, ein weiterer Begriff für die Substanz ist Prolaktostatin (PIH). Diesen Namen trägt es, da es hemmend auf das Prolaktin wirkt, das eine wichtige Rolle bei der Fortpflanzung spielt. Dopamin Wirkung: Das dopaminerge System des Körpers beeinflusst psychotrope Funktionen ebenso wie motorische und solche, die mit anderen Hormonen wechselwirken, sowohl im Gehirn als auch im vegetativen Nervensystem. Dopaminerge Nervenzellen sind im Verhältnis zu anderen relativ selten.

Dopaminerges System

Dopamin wird zunächst von der dopaminergen Nervenzelle in den synaptischen Spalt ausgeschüttet. Von dort aus kann es die Rezeptoren erreichen und seine Wirkung entfalten. Es gibt verschiedene Dopaminrezeptoren, wobei D1 und D5 die häufigsten darzustellen scheinen. Neben den unterschiedlichen Dopaminrezeptoren kann es auch Adenorezeptoren aktivieren, die ansonsten von Noradrenalin und Adrenalin besetzt werden. In der Folge wird es entweder durch enzymatische Inaktivierung desaminiert und damit abgebaut oder es wird wieder in die Präsynapse aufgenommen.

Dopamin Wirkung

Im gesunden Körper führt Dopamin zu einer Gefäßerweiterung der inneren Organe und erhöht den Blutdruck und die Herzfrequenz. Weiterhin wirkt es anregend auf den Stoffwechsel und die Reizverarbeitung. Aktuell ist es daher als Medikament insbesondere beim Einsatz in der Notfallmedizin entscheidend. Es wird bei Herzinfarkten, Schockzuständen und anderen plötzlichen Kreislaufzusammenbrüchen als lebensrettender Stabilisator eingesetzt. Entscheidend ist dabei die adstringierende Wirkung auf die peripheren Gefäße, die für eine bessere Blut- und Sauerstoffversorgung zentraler Körperbereiche sorgt.

In der menschlichen Psyche verursacht Dopamin eine gehobene Stimmung und Aktivierung. Dabei ist seine Wirkung aller Wahrscheinlichkeit nach langfristiger als die von Serotonin (vgl. Serotonin Wirkung). Sie führt zu gesteigerter sexueller Aktivität, ebenso wie zu vermehrtem Appetit und einem besseren Befinden. Zusätzlich ist sie auch Teil des „Belohnungssystems“, das zur Suchtwirkung einiger aufputschender Drogen wie Kokain, Amphetaminen und Methamphetaminen führt. Auch ist festzuhalten, dass es im Falle von Drogenkonsum, beispielsweise Kokain, eben dieses Belohnungssystem zu aktivieren scheint, während ein hoher Dopaminspiegel bei Psychosen vermutlich in erster Linie das mesolimbische System (Mittelhirn) anspricht. Bei Parkinson hingegen wirkt es im motorischen Kortex. Andererseits scheinen hohe Dopaminspiegel in bestimmten Gehirnarealen aber auch zu Trägheit und Demotivierung zu führen – die genaue Funktion des Botenstoffs ist also noch nicht in allen Details bekannt. Entscheidend scheinen der genaue Wirkungsort und die Begleitumstände zu sein.

Dopaminagonisten

Als Dopaminagonisten werden Substanzen bezeichnet, die anstelle von Dopamin an die dopaminergen Rezeptoren binden. Dabei können sie eine Selektivität für die verschiedenen Rezeptoren aufweisen, die zumeist in D1/5- und D2/3/4-Rezeptoren unterteilt werden. Die größte Rolle spielen sie als pharmazeutische Zubereitungen in der Parkinson-Behandlung. Eingesetzt werden eine Reihe verschiedener Dopaminagonisten, wobei die Einnahme nicht unproblematisch ist. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Hypersexualität bis hin zu abnormem Sexualverhalten, aber auch die Entwicklung von Zwangsstörungen, Sekundenschlaf, Übelkeit, Kopfschmerzen und starke Entzugserscheinungen nach Absetzen der Medikamente.

Chemische Formel von Dopamin | Das Verständnis der Zusammenhänge erfordert einiges Wissen über Dopaminrezeptoren, Dopaminagonisten und das dopaminerge System (© Zerbor / Fotolia)
Chemische Formel von Dopamin | Das Verständnis der Zusammenhänge erfordert einiges Wissen über Dopaminrezeptoren, Dopaminagonisten und das dopaminerge System (© Zerbor / Fotolia)

Ernährung und Synthese

Dopamin wird zwar mit der Ernährung aufgenommen, da es vielfach in Obst und Gemüse vorhanden ist, kann aus dieser Quelle jedoch nicht genutzt werden, weil es im Darm rasch abgebaut wird. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, den Spiegel an Dopamin zu erhöhen, indem bestimmte Nahrungsmittel konsumiert werden. Stattdessen muss der Botenstoff durch den Körper selbst hergestellt werden. Er wird über Zwischenschritte aus den Aminosäuren Tyrosin und Phenylalanin erzeugt. Diese Umwandlung wird von DOPA-Decarboxylase katalysiert. Die zugehörigen Aminosäuren werden in der Ernährung mit Milch, Eiern, verschiedenen Fleischsorten, aber auch Kürbiskernen und Walnüssen aufgenommen. Die Herstellung der Vorstufe erfolgt hauptsächlich im Nebennierenmark und weiteren Organen, aber auch im Nervensystem. In der Folge wird es zu Dopamin weitersynthetisiert, in erster Linie im Hypothalamus und vor allem der Substantia nigra, einem Teil des Mittelhirns.

Dopaminmangel

Aufgrund der vielfältigen Dopamin Wirkung bzw. Wirkungen können sich auch die Folgen eines Dopaminmangels sehr unterschiedlich oder auch überhaupt nicht zeigen. Den Dopaminspiegel künstlich zu erhöhen, ist also nur sinnvoll, wenn konkrete, damit zusammenhängende Symptome auftreten. Sie können sowohl das motorische System als auch die Psyche sowie verschiedene innere Organe betreffen. Zu ihnen zählen unter anderem:

  • Tremor
  • verlangsamte Motorik (Bradykinese)
  • Stand- und Gangunsicherheiten
  • Muskelsteifheit
  • depressive Verstimmung
  • Antriebslosigkeit
  • Störung von Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Blasenstörungen
  • Verstopfung
  • Schwitzen, Speichelfluss
  • Schluckstörungen

Beim Auftreten der Symptome ist auch entscheidend, ob ein Dopaminmangel systemisch vorliegt, also nicht ausreichend produziert wird oder ob die dopaminergen Rezeptoren betroffen sind. In diesem Fall liegt kein Mangel vor, sondern eine Fehlfunktion oder Blockade der notwendigen Rezeptoren – diese kann unter Umständen auch nur örtlich begrenzt auftreten.

Auch Drogenkonsum kann zu Symptomen des Dopaminmangels führen. In diesem Fall führt eine vorherige Überdosierung zu einer Desensibilisierung der Rezeptoren, die in der Folge weniger empfindlich auf Dopamin reagieren oder es langsamer abbauen. Bei chronischem Drogenmissbrauch kann es sogar zu einer Rückbildung der dopaminergen Zellen kommen. In beiden Fällen sind kurz- oder langfristig höhere Dopamindosierungen notwendig, um dieselbe Stimulation zu erreichen.


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Schließlich können Störungen der Dopaminsynthese ebenso wie ein Mangel der notwendigen Ausgangsstoffe zur Ausprägung der Dopaminmangel Symptome führen. Letzterer kann durch einen erhöhten Bedarf aufgrund von Infektionen oder lang andauernden Stress sowie durch funktionelle Störungen von Niere und Leber hervorgerufen werden. Da es auch für die Inhibition des Geschlechtshormons Prolaktin zuständig ist, kann aus dem Mangel ein Prolaktinüberschuss resultieren. Dieser kann bei Frauen unter anderem zu unerwartetem Milchfluss führen.

Da der Dopaminspiegel zudem aufgrund von Schlafmangel und chronischem Stress niedriger sein kann, ist es zudem hilfreich, leichten Dopaminmangel Symptomen durch ausreichend Schlaf und Maßnahmen zur Entspannung entgegenzuwirken. Dabei kann es sich beispielsweise um Meditation oder Spaziergänge handeln.

Im Falle von Morbus Parkinson verursacht ein Untergang der dopaminergen Zellen speziell innerhalb der Substantia nigra einen örtlich begrenzten Dopaminmangel. Aufgrund dessen unterbleibt unter anderem die Erregung des Motorcortex teilweise, was zu den typischen körperlichen Symptomen der Erkrankung führt. Diesen kann durch die Gabe einer Vorstufe des Dopamins, dem sogenannten L-Dopa, entgegengewirkt werden. Im Gegensatz zu Dopamin selbst ist es imstande, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren, im zentralen Nervensystem wird es weitersynthetisiert und kann die Menge an lokal wirksamem Dopamin erhöhen.

Dopaminüberschuss

Ist der Dopaminspiegel dank natürlicher oder künstlicher Ursachen zu hoch, führt dies zu Überreizung, unter Umständen bis hin zu Wahnvorstellungen und manischem Verhalten (siehe manisch depressiv Symptome). Dieser Effekt entsteht auch beim Konsum bestimmter Drogen mit aufputschender Wirkung. Hier kommt es zu einer vorübergehenden Überdosis Dopamin, die in der Folge zu Mangelerscheinung aufgrund eines funktionellen Dopaminmangels führt. In beiden Fällen treten neben den möglicherweise erwünschten Zuständen auch die entsprechenden Nebenwirkungen auf. Auch andere, legale Substanzen können das Dopamin erhöhen, dazu zählen Alkohol und Nikotin. Eine medizinische Ursache für einen dauerhaft erhöhten Dopaminspiegel stellt ein spezieller Tumor des Nebennierenmarks, ein sogenanntes Phäochromozytom, dar. Der Tumor kann erhebliche Dopaminmengen produzieren und so Symptome wie Kopfschmerzen, Herzrasen, Schwindel, Gewichtsverlust, Blutdruckanstieg, Erbrechen, Schweißausbrüche verursachen. Psychische Ausnahmesituationen wie extremer Stress, aber auch psychotische Erkrankungen können ebenfalls mit erhöhten Dopaminwerten einhergehen.

Dopamin und psychische Erkrankungen

Aufgrund seiner vielfältigen Wirkung auf das Nervensystem und die Psyche wird Dopamin eine wichtige Rolle bei einigen psychischen Erkrankungen zugesprochen. Darunter vor allem solche, die mit einer starken Aktivierung und Überempfindlichkeit gegen Reize einhergehen, speziell Psychosen. In diesen Fällen scheint es sinnvoll, den Dopaminwert zu senken. Zwar kann nicht davon ausgegangen werden, dass es sich bei einem hohen Dopaminspiegel um die alleinige Ursache einer Psychose handelt, wohl aber scheint dieser an einem Ausbruch beteiligt zu sein.

Zu den Erkrankungen, die höchstwahrscheinlich mit Dopamin in Verbindung stehen, gehören neben Psychosen auch Suchterkrankungen, Depressionen und möglicherweise einige Zwangsstörungen. Im Falle von Psychosen wird davon ausgegangen, dass zu hohe Dopaminwerte in einer extremen Signal- und Reizüberflutung gipfeln. Diese hat Wahnvorstellungen, extreme Empfindungen, fehlende Affektkontrolle (Kontrollverlust) und weitere Symptome einer Psychose zur Folge. In besonderem Maße wird dies für die Schizophrenie vermutet.

Dopaminmangel, Dopaminüberschuss und ein normaler Dopaminspiegel | Ist der Spiegel an Dopamin erhöht, können u.U. Formen von Schizophrenie gefördert werden (© timonina / Fotolia)
Dopaminmangel, Dopaminüberschuss und ein normaler Dopaminspiegel | Ist der Spiegel an Dopamin erhöht, können u.U. Formen von Schizophrenie gefördert werden (© timonina / Fotolia)

Bei Drogenabhängigen werden zwei Zusammenhänge angenommen: Zum einen wirken einige Stoffe wie Kokain anscheinend direkt auf das Dopaminzentrum und lösen damit positive Gefühle und gesteigerte Aktivität aus. Zum anderen bedienen viele Substanzen das Belohnungszentrum auch sekundär, indem die von ihnen verursachten angenehmen Effekte anderer Botenstoffe in dessen Gedächtnis gespeichert werden. Evolutionär gesehen handelt es sich um einen sehr wichtigen Mechanismus, da er Lebewesen dazu motiviert, Ereignisse mit positiver Wirkung möglichst zu wiederholen. Im Falle einer Abhängigkeitserkrankung ist das Resultat jedoch fatal, da, neben einer körperlichen Sucht, auch großer psychischer Druck entsteht, dem schwer beizukommen ist.

Auf Depressionen bezogen ist Dopamin, neben Serotonin und Noradrenalin, einer der drei Botenstoffe, deren Mangel für Niedergeschlagenheit, Stimmungsveränderung, Affektabflachung und Erschöpfung verantwortlich gemacht wird. Daher werden bei Depressionen nicht nur Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, sondern auch Dopamin-Wiederaufnahmehemmer sowie weitere auf das Dopaminsystem wirkende Präparate wie Monoaminooxidase-Inhibitoren verschrieben. In vielen Fällen ist die Wirkweise jedoch nicht unumstritten, zumal häufig versäumt wird, die entsprechenden Botenstoffspiegel vor der Medikamentierung zunächst zu überprüfen. Zwangserkrankungen, speziell solche, die sich durch Tics manifestieren, scheinen teilweise mit einem veränderten Dopaminspiegel einherzugehen, wobei es sich möglicherweise eher um ein Begleitsymptom als um die Ursache handelt.

Dopaminhypothese und Schizophrenie

Die Dopaminhypothese bietet eine (Teil-)Erklärung zu einem möglichen Zusammenhang zwischen einem Dopaminüberschuss beziehungsweise einer anderen Überaktivität des dopaminergen Systems und Schizophrenie (vgl. Diagnose Schizophrenie). Die ersten Ansätze zu dieser Hypothese gründen sich auf der Beobachtung, dass Wirkstoffe, die als Dopaminagonisten fungieren, Zustände hervorzurufen vermögen, die schizophrenen Psychosen ähneln. Umgekehrt besserten Dopaminantagonisten in vielen Fällen bestimmte Symptome der schizophrenen Psychose.

Dies wird mit übermäßigem Dopamin im synaptischen Spalt erklärt, das zu einer Signalübertragung führt, die stärker ist als das eigentliche Reizereignis. In der Folge kommt es zu Wahnvorstellungen, Überreizung und Überagitiertheit (siehe agitiert) – einem „mehr“ an Erleben, das als „Positiv-Symptomatik“ bezeichnet wird. Demgegenüber steht jedoch die sogenannte „Minus-Symptomatik“: Ein Abflachen von Emotionen und Erleben bis hin zu sozialem Rückzug sowie reduzierte Denkmuster. Die Minus- oder Negativ-Symptomatik wird jedoch durch gängige Antipsychotika entweder kaum gebessert oder sogar erst ausgelöst. Diese zielen in erster Linie darauf ab, den Dopaminspiegel zu senken (wenn Dopamin erhöht), indem eine Blockade des Dopaminsystems an unterschiedlichen Stellen erreicht wird. Da dies der Entstehung einer Schizophrenie durch einen Dopaminüberschuss widerspricht, wurde die Hypothese zunächst kritisch betrachtet.

Neuere Studien weisen allerdings darauf hin, dass es sich weniger um einen generellen Dopaminüberschuss handelt als mehr um eine Missverteilung. So scheint es im limbischen System, das für die Kontrolle von Trieben und die Emotionsverarbeitung zuständig ist, tatsächlich zu einem Überschuss zu kommen. Im Frontallappen hingegen herrscht ein Mangel. Gleichzeitig führt eine erhöhte Rezeptordichte dopaminerger Zellen zu vermehrter Reizübertragung. Die zurzeit wahrscheinlichste Annahme ist also, dass schizophrene Psychosen zwar in Zusammenhang mit dem dopaminergen System stehen, jedoch nicht einzig von diesem ausgelöst oder aufrechterhalten werden. Dafür spricht auch, dass einige neuere Antipsychotika stärker auf das Serotoninsystem wirken, das, genauso wie das Glutamatsystem, ebenfalls eine Rolle bei der Entwicklung von Schizophrenie zu spielen scheint. Anzunehmen ist, dass es sich zum einen um eine multifaktoriell verursachte, zum anderen um eine sehr individuelle Erkrankung handelt, sodass die Rolle des Stoffs nicht generalisiert werden kann.

Eine Veranschaulichung der Dopaminhypothese findet sich auch in diesem Video (englisch):