Diagnose Diabetes Typ II (© Marzky Ragsac Jr. / Fotolia)

Diagnose Diabetes Typ II – und nun?

Eine Krankheit diagnostiziert zu bekommen ist nie etwas Schönes. Umso belastender kann eine solche Offenbarung vom Arzt sein, wenn es sich um eine chronische Krankheit handelt, deren Behandlung langwierig und ohne erkennbares Ende ist. Häufig sind Betroffene dann zunächst verunsichert, geschockt und manchmal auch wütend. Diese Emotionen sind ganz normal und wichtig, um die Neuigkeiten zu verarbeiten und die neue Realität zu akzeptieren. Doch was ist nach dem ersten Schock zu tun? Wir haben ein paar einfach umsetzbare Hinweise gesammelt, um mit der Diagnose Diabetes Typ II besser umgehen zu können und weiterhin eine hohe Lebensqualität genießen zu können.

Verarbeitung der Diagnose – mit diesen Schritten selbst stärker werden

Sind die ersten Schockmomente vergangen, stellt sich die Frage: Wie geht es nun weiter? Hier ist es wichtig zu wissen, dass jeder Mensch eine solche Nachricht anders verarbeitet und es deswegen keinen perfekten Weg für den Umgang mit der Diagnose gibt. Es hilft jedoch häufig, nach dem Schock und vielleicht auch der Wut die Diagnose für sich zu akzeptieren. Das kann durch intensives Auseinandersetzen mit der Thematik, aber auch durch Gespräche mit Freunden, Familie oder anderen Vertrauenspersonen passieren. Hat man die Diagnose erstmal für sich angenommen, dann ist es vielfach leichter auch die Therapiemaßnahmen zu akzeptieren und erfolgreich zu bewältigen. Damit hängt auch der zweite wichtige Schritt zusammen: Verantwortung übernehmen und erkennen, dass man nicht hilflos ist. Hier ist es wichtig sich selbst klarzumachen, dass man selbst die Verantwortung für Therapie Erfolg oder Misserfolg trägt und so der Krankheit nicht ausgeliefert ist. Auf der anderen Seite wird aber auch niemand anderes die eigene Last tragen und so ist Verantwortung ein großer Teil der erfolgreichen Bewältigung. Diese Verantwortung kann einem auch Angst machen, und so ist der nächste Schritt das eigene Vertrauen zu stärken. Vertraut man sich selbst genug die Therapie zu bewältigen, die neuen Routinen einzuhalten und nicht in alte Muster zu verfallen? Durch einen Vertrag mit sich selbst kann man den eigenen Fortschritt festhalten und der Versagensangst entgegen wirken. Hier werden die eignen Ziele definiert und man unterschreibt, dass man sich selbst hier nicht im Stich lassen wird. Diese Versicherung hilft Betroffenen, das Vertrauen in sich selbst zu fassen, die Therapie durchhalten zu können. Auch ein gewisses Grundvertrauen in das Leben hilft bei der Bewältigung der Diagnose. Der letzte wichtige innere Schritt, den einem auch kein Arzt und kein Medikament kann kann ist die Überwindung. Denn nach der Verarbeitung der Diagnose, dem Annehmen der Verantwortung und dem Fassen von Vertrauen sind nun Taten gefragt. Schon kleine Veränderungen, wie ein paar Minuten Sport, den täglichen Wasserkonsum einzuhalten oder das Verzichten auf ungesunde Snacks können große Auswirkungen auf den Körper und vor allem auf die eigene Psyche haben.

Medikamente unterstützen bei der Therapie

Die innere Einstellung ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren bei einer Therapie. Dennoch kann auch Diabetes Typ II nur medizinischer Hilfe bewältigt werden. Dabei stehen einem zahlreiche hilfreiche Medikamente zur Verfügung. Der Injektions-Pen von Victoza enthält den Wirkstoff Liraglutid. Dieser sorgt dafür, dass aufgenommene Nahrung den Magen langsamer passiert und so das Hungergefühl gebremst wird. Dadurch kommt es zu weniger Nahrungsaufnahme. Eine prominente Nebenwirkung des Medikaments ist die Gewichtsabnahme, was es besonders für Betroffene mit Übergewicht attraktiv macht.

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